Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

John McCain nennt Wladimir Putin einen Mörder

US-Senator John McCain  

"Ich glaube, Wladimir Putin ist ein Mörder"

13.01.2017, 10:22 Uhr | dpa, t-online.de

John McCain nennt Wladimir Putin einen Mörder. John McCain bei einer Pressekonferenz in Washington. (Quelle: dpa)

John McCain bei einer Pressekonferenz in Washington. (Quelle: dpa)

Der US-Senator John McCain hat die neue amerikanische Regierung vor einem zu leichtgläubigen Umgang mit Russlands Präsident Wladimir Putin gewarnt. Der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat gilt als scharfer Kritiker des Kreml-Chefs und parteiinterner Kontrahent des künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

"Ich glaube, Wladimir Putin ist ein Mörder und Verbrecher", sagte McCain in einem Interview der Deutschen Welle nach der Pressekonferenz Trumps. Der Republikaner urteilte über Putin: "Er ist ein Produkt des KGB. Er wird jeden Vorteil für sich nutzen."

Es müsse nun wieder die Maxime von Ex-Präsident Ronald Reagan gelten, nämlich "Frieden durch Stärke", so McCain. Stärke sei das einzige, was Putin verstehe. Auf die Frage, ob auch Trump dies verstehe, antwortete McCain: "Ich weiß es nicht."

"Jeder Amerikaner sollte alarmiert sein"

McCain hatte am Mittwoch zusammen mit neun weiteren Senatoren eine Gesetzesinitiative für umfassende neue Sanktionen gegen Russland eingebracht - als Antwort auf "Cyberangriffe, Aggressionen und destabilisierende Aktivitäten in den USA und weltweit", wie es in einer Mitteilung hieß. "Jeder Amerikaner solle alarmiert sein wegen dieser dreisten Attacke auf unsere Demokratie."

Die Äußerungen des mächtigen konservativen Senators stehen in Kontrast zu Trump. Der designierte Präsident will sich um verbesserte Beziehungen zu Russland bemühen. Auf seiner Pressekonferenz beschuldigte nun aber auch Trump erstmals Russland, hinter Hacker-Attacken während des US-Wahlkampfs zu stecken. 

Trump erklärte: "Wir werden sehen, was ich für ein Verhältnis zu Russland haben werde." Es sei nicht sicher, wie das aussehen werde. "Ich hoffe, ich komme mit Putin klar. Kann gut sein, dass nicht."

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal