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Trumps Chefstratege Bannon sieht China als eigentlichen Gegner

Trumps Chef-Stratege Bannon  

"Nordkorea ist nur ein Nebenschauplatz"

18.08.2017, 09:16 Uhr | AP, rtr, AFP

Trumps Chefstratege Bannon sieht China als eigentlichen Gegner. Steve Bannon (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

Steve Bannon sieht in China den Hauptkonkurrenten der USA – er will den Handelskrieg. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Als "schrecklich" hat der hochrangigste US-Militäroffizier einen möglichen Krieg mit Nordkorea bezeichnet. Zugleich sei es "unvorstellbar", Pjöngjang zu erlauben, die Fähigkeiten für einen Atomangriff auf die USA zu erlangen. Trumps Chef-Stratege Steve Bannon sieht in Nordkorea hingegen lediglich einen Nebenschauplatz – der eigentliche Gegner sei China.

In Wahrheit drehe sich alles um diesen Handelskonflikt. "Der Wirtschaftskrieg mit China ist alles. Und wir müssen uns wahnsinnig darauf konzentrieren." Ansonsten würden die USA in spätestens zehn Jahren deutlich gegenüber Peking an Einfluss verlieren. Ein Land werde in 25 bis 30 Jahren die Vorherrschaft haben – und es werde unter den derzeitigen Voraussetzungen China sein. 

China warnte deswegen die USA vor einem Handelskrieg. "Es gibt keinen Gewinner in einem Handelskrieg", sagte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. China hoffe, dass alle Beteiligten aufhörten, Themen aus dem 21. Jahrhundert mit einer Mentalität aus dem 19. oder 20. Jahrhundert zu betrachten.

Trump will nachsichtiger sein

Am Montag hatte Trump die Behörden angewiesen, Chinas Umgang mit geistigem Eigentum genauer unter die Lupe zu nehmen. Trump schaltete dazu seinen obersten Handelsbeauftragten ein, der nun feststellen muss, ob es zu einer formellen Untersuchung kommt. Auflagen der Volksrepublik verlangen von ausländischen Firmen unter anderem, chinesischen Partnerunternehmen Zugang zu ihrer Technologie zu gewähren.

Trump hatte zuletzt angedeutet, im Handelszwist nachsichtiger zu sein, sollte die Volksrepublik Nordkorea härter an die Kandare nehmen. Bannon wies dies zurück und sagte, es gebe keinen Grund dafür, dies zu tun. China werde kaum mehr als bisher tun, um Nordkorea zu zügeln. 

US-Präsident Donald Trump steht unter erhöhtem Druck, seinen Chefstrategen zu entlassen, im Weißen Haus mehren sich Bannons Kritiker. Zudem gibt es schon länger Spekulationen darüber, er sei auch bei Trump in Ungunst gefallen. Trump ließ Bannons Zukunft zuletzt offen: "Wir werden sehen, was mit Mr. Bannon passiert", sagte er.

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