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Kriegsübung vor Nord-Korea: Trump beordert drei Flugzeugträger

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Kriegsübung im Nordkorea-Konflikt  

Trump beordert drei Flugzeugträger vor Kims Küste

13.11.2017, 16:40 Uhr | dpa, pdi

Kriegsübung vor Nord-Korea: Trump beordert drei Flugzeugträger . Ein F/A.18-E Super Hornet Kampflugzeug startet vom Deck des US-Flugzeugträgers "USS Ronald Reagan": Die Streitkräfte der USA und Südkoreas begannen nach Angaben Seouls ein gemeinsames Seemanöver. (Quelle: dpa)

Ein F/A.18-E Super Hornet Kampflugzeug startet vom Deck des US-Flugzeugträgers "USS Ronald Reagan": Die Streitkräfte der USA und Südkoreas begannen nach Angaben Seouls ein gemeinsames Seemanöver. (Quelle: dpa)

Das Säbelrasseln im Nordkorea-Konflikt geht weiter: Während US-Präsident Donald Trump auf seiner Asienreise bissige Bemerkungen mit Pjöngjang austauscht, startet das US-Militär ein Großmanöver.

Trump stellte am Sonntag während eines Besuchs in Hanoi auf Twitter die spöttische Frage, warum es Machthaber Kim Jong Un für nötig halte, ihn als "alt" zu beleidigen. Er würde ihn "NIEMALS als "klein und fett" bezeichnen", schrieb Trump. In einer Reaktion auf Trumps derzeitige Asienreise hatte Nordkorea am Vortag die Rede Trumps vor dem Parlament in Südkorea und seine Warnungen als "rücksichtslose Äußerungen eines verkalkten Alten" bezeichnet.

Währenddessen lief ein Manöver zur "Abschreckung" mit Südkorea

Die Streitkräfte der USA und Südkoreas begannen unterdessen am Samstag östlich der koreanischen Halbinsel ein gemeinsames Seemanöver, an dem sich auch drei amerikanische Flugzeugträger beteiligen. Nach Angaben Seouls soll die viertägige Übung die "erweiterte Abschreckung" gegen Nordkoreas Bedrohungen stärken.

In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen in der Region deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte. Trump und Nordkoreas Machthaber hatten sich mit Beschimpfungen und harschen Drohungen überzogen. Das nährte große Sorgen vor einem Krieg.

Donald Trump stichelt gegen Nordkorea nach Kritik wegen Asien-Reise (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)Nordkorea kritisiert Donald Trump für seine Asienreise. Er reagiert mich Sticheleien. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

In ironischem Ton bemerkte Trump jetzt auf Twitter: "Ich bemühe mich so stark, sein (Kims) Freund zu sein, und vielleicht wird es eines Tages dazu kommen!" Bei einer Pressekonferenz mit Vietnams Präsident Tran Quai Dang in Hanoi sagte er später, er wolle Fortschritt und keine Provokationen. "Wir sind provoziert worden, die Welt ist provoziert worden – wir wollen das nicht."

Das nordkoreanische Außenministeriums hatte Trump zuvor als "Kriegshetzer" bezeichnet, der förmlich "um einem Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel" gebettelt habe. Nordkorea werde seine Pläne zum Aufbau einer Atomstreitmacht beschleunigen, hieß es in staatlichen Medien.

Trotz der Beschuldigungen fiel die Reaktion des diplomatisch isolierten Landes nach Ansicht von Beobachtern eher moderat aus. Trump hatte am Mittwoch in Seoul die Regierung Pjöngjangs gewarnt, die USA und die internationale Gemeinschaft nicht herauszufordern. Er heizte den Konflikt aber nicht weiter an.

Weitere Übungen mit Südkorea

Die Kampfgruppen der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan", der "USS Nimitz" sowie der "USS Theodore Roosevelt" fuhren unterdessen am Sonntag in Formation in das sogenannte militärische Einsatzgebiet Südkoreas im Japanischen Meer (koreanisch: Ostmeer), wie südkoreanische Medien unter Berufung auf die Marine berichteten.
Die US-Marine hatte zuvor angekündigt, dass die Flugzeugträger vom 11. bis zum 14. November in "internationalen Gewässern" des westlichen Pazifiks ein Manöver zur gemeinsamen Koordination durchführen würden. Nach Angaben Südkoreas nehmen sieben südkoreanische Marineschiffe einschließlich Zerstörern und Begleitschiffen daran teil.

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