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Telefonat mit Merkel: "Alarmierende" Wissenslücken bei Donald Trump

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Bei Telefonat mit Merkel  

Trump soll "alarmierende" Wissenslücken gezeigt haben

31.12.2017, 12:37 Uhr | df, dpa

Telefonat mit Merkel: "Alarmierende" Wissenslücken bei Donald Trump. Donald Trump telefoniert mit Angela Merkel: Das Thema Ukraine soll zu Irritationen zwischen den beiden Regierungschefs geführt haben. (Quelle: AP/dpa/Archivbild/Andrew Harnik/)

Donald Trump telefoniert mit Angela Merkel: Das Thema Ukraine soll zu Irritationen zwischen den beiden Regierungschefs geführt haben. (Quelle: Archivbild/Andrew Harnik//AP/dpa)

Gleich bei den ersten Gesprächen zwischen Donald Trump und Angela Merkel soll es mächtig geknirscht haben. Die deutsche Seite schockte das Unwissen des US-Präsidenten, Trump fühlte sich herablassend behandelt.

Eines der ersten Telefonate zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem neuen US-Präsidenten Donald Trump hat Anfang des Jahres offenbar zu Irritationen zwischen beiden Regierungen geführt. Merkel habe Trump in dem Gespräch erklärt, warum die Ukraine eine wichtige Rolle in den transatlantischen Beziehungen spiele, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf Regierungskreise.

Behandelt Merkel Trump herablassend?

Der Präsident habe dabei Wissenslücken offenbart. Er habe wenig Ahnung von der Bedeutung der Ukraine oder dem schwierigen Verhältnis zu Russland gehabt.

Die Unkenntnis des US-Präsidenten habe die deutschen Regierungsvertreter alarmiert, hieß es in dem Bericht. Noch mehr verstört habe sie aber, dass sich Mitarbeiter des Weißen Hauses nach dem Gespräch beschwert hätten, Merkel habe Trump herablassend behandelt.

Trumps "bilaterales Abkommen" mit Europa

Bei Merkels Besuch im Weißen Haus im März 2017 soll Trump ihr dem Bericht zufolge dann vorgeschlagen haben, ein bilaterales Handelsabkommen auszuhandeln. Deutschland darf dies als EU-Mitglied jedoch nicht alleine tun. Statt Trumps Unkenntnis zu entlarven, habe Merkel erwidert, dass man natürlich darüber verhandeln könne, es müsse aber ein Abkommen zwischen den USA und der EU sein.

Trump habe daraufhin gesagt: "Also könnte es bilateral sein?" Als Merkel genickt habe, habe der Präsident zu seinem Handelsminister Wilbur Ross gesagt: "Wilbur, wir werden ein bilaterales Handelsabkommen mit Europa aushandeln."

Merkel bei Trump in Washington: Bei ihrem Antrittsbesuch versuchte Merkel, nicht belehrend gegenüber Trump zu wirken. (Quelle: dpa/Archivbild/Michael Kappeler)Merkel bei Trump in Washington: Bei ihrem Antrittsbesuch versuchte Merkel, nicht belehrend gegenüber Trump zu wirken. (Quelle: Archivbild/Michael Kappeler/dpa)

Die USA und die EU hatten mehrere Jahre über das transatlantische Handelsabkommen TTIP verhandelt; die Gespräche liegen aber seit Januar auf Eis.

Quellen und weiterführende Informationen:
- dpa
- Artikel der "New York Times"

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