Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Florida muss Meeresgebiete nicht für Öl- und Gasbohrungen öffnen

Trotz Trump-Vorstoß  

Florida bleibt von Öl- und Gasbohrungen verschont

10.01.2018, 12:43 Uhr | AFP, dpa-AFX, t-online.de

Florida muss Meeresgebiete nicht für Öl- und Gasbohrungen öffnen. Florida muss keine Ölbohrungen vor seinen Küsten erlauben. (Symbolbild) (Quelle: dpa/epa British Petroleum Handout/BP_FILE)

Eine US-Bohrinsel im Golf von Mexiko: Florida muss keine Ölbohrungen vor seinen Küsten erlauben. (Symbolbild) (Quelle: epa British Petroleum Handout/BP_FILE/dpa)

Der US-Bundesstaat Florida muss seine Meeresgebiete nicht für Öl- und Gasbohrungen öffnen. Auch Kalifornien fordert nun von der US-Regierung eine Ausnahmeregelung.

Florida wird von der Entscheidung der US-Regierung ausgenommen, fast alle Meeresschutzgebiete für die Öl- und Gasförderung zu öffnen. Nach einem Widerstand von Floridas Gouverneur Rick Scott bleibt der Bundesstaat gänzlich von allen Erwägungen zu neuen Öl- oder Gasplattformen verschont.

"Ich unterstütze die Haltung des Gouverneurs, dass Florida einzigartig ist und seine Küsten stark vom Tourismus als Wirtschaftsmotor abhängig sind", erklärte der US-Innenminister Ryan Zinke nach einem Treffen mit Scott in Floridas Hauptstadt Tallahassee. Damit berücksichtige er, dass Floridas Küstengebiete wirtschaftlich stark vom Tourismus abhingen, führte Zinke aus. Der Republikaner Scott begrüßte die Entscheidung der US-Regierung. "Wir können uns jetzt darauf konzentrieren, wie wir unsere Umwelt besser schützen", erklärte er.

Regierung hat Schutzbestimmungen aufgehoben

Die US-Regierung hatte vergangene Woche angekündigt, 90 Prozent der US-Küstengebiete für die Öl- und Gasförderung zu öffnen und damit Schutzbestimmungen des früheren US-Präsidenten Barack Obama aufzuheben. Die Ankündigung wurde nicht nur von Umweltorganisationen, sondern auch von mehreren betroffenen Bundesstaaten kritisiert, darunter neben Florida auch Kalifornien, New Jersey und Virginia.

Der kalifornische Justizminister Xavier Becerra forderte nach Zinkes Ankündigung, die Ausnahmeregelung auch auf seinen Bundesstaat anzuwenden. "Kalifornien ist auch 'einzigartig' und unsere 'Küsten sind wirtschaftlich sehr abhängig vom Tourismus'", schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wenn das Ihre Kriterien sind, müssen wir auch von dieser Liste gestrichen werden. Sofort", forderte Becerra den US-Innenminister auf.

Trumps Leitlinie: "America First"

Zinke hatte vergangene Woche erklärt, das Vorhaben sei Teil der von Präsident Donald Trump ausgegebenen Leitlinie "America First" (Amerika zuerst). Unter Trump würden die USA "die größtmögliche Supermacht" in Sachen Energie werden, weil das Land "die Möglichkeiten dazu" habe.

Quellen:
- AFP
- dpa-AFX

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal