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Trump kritisiert US-Notenbank: "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden"

Trump kritisiert US-Notenbank  

"Ich denke, die Fed ist verrückt geworden"

11.10.2018, 07:12 Uhr | dpa, df

US-Präsident kritisiert US-Notenbank (Screenshot: Reuters/Leah Millis)
Trump: "Die Fed ist verrückt geworden"

US-Präsident Donald Trump kritisiert US-Notenbank und nennt sie "verrückt".

US-Präsident Donald Trump kritisiert US-Notenbank: "Die Fed ist verrückt geworden". (Quelle: t-online.de)


An der Wall Street brechen die Kurse ein, Handelsstreit und Zinspolitik beunruhigen die Händler. US-Präsident Donald Trump glaubt, den Hauptschuldigen dafür gefunden zu haben.

Nach den schweren Verlusten am US-Aktienmarkt hat Präsident Donald Trump erneut gegen die Notenbank Federal Reserve (Fed) ausgeteilt. "Ich denke, dass die Fed einen Fehler macht", sagte Trump am Mittwoch auf die Frage eines Journalisten nach dem heftigen Kursrückgang an der Wall Street. Die Notenbank fahre geldpolitisch einen zu straffen Kurs. "Ich denke, dass die Fed verrückt geworden ist", fügte der US-Präsident hinzu.

Schlimmster Tag des Jahres an der Wall Street

Der New Yorker Aktienmarkt erlebte am Mittwoch einen seiner bisher schlimmsten Tage im Jahr 2018. Der Leitindex Dow Jones Industrial brach um 3,15 Prozent auf 25.598,74 Punkte ein. 

Rote Zahlen: Eine Anzeigentafel an der Wall Street zeigt den Stand des Dow Jones nach Handelsende an der New Yorker Börse. (Quelle: Reuters/Brendan McDermid)Final numbers for the Dow Jones industrial average are displayed after the close of trading on the floor of the NYSE in Manhattan in New York (Quelle: Brendan McDermid/Reuters)

Auch der technologielastige Nasdaq 100, der Anfang Oktober mit etwas über 7700 Punkten noch eine Bestmarke erreicht hatte, stürzte um 4,44 Prozent auf 7044,50 Punkte ein. Der sich fortsetzende Handelsstreit zwischen den USA und China und die Furcht vor weiter steigenden Zinsen am US-Anleihemarkt setzten den Kursen erneut zu und verstärkten damit die seit einigen Tagen zu beobachtende Abwärtsdynamik.

Trump hatte die US-Geldpolitik bereits zuvor wiederholt öffentlich kritisiert, was für US-Präsidenten ungewöhnlich ist. Ende September meldete er sich zu Wort, nachdem die Fed die Leitzinsen zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben hatte: "Leider haben sie die Zinsen gerade wieder erhöht. Ich bin darüber nicht glücklich." Trump befürchtet, dass die Notenbank den US-Wirtschaftsboom abwürgen könnte. Fed-Chef Jerome Powell betonte aber jüngst die Unabhängigkeit der Notenbanker: "Wir berücksichtigen keine politischen Faktoren."

IWF-Chefin widerspricht Trump

IWF-Chefin Christine Lagarde widersprach Trump nach dessen Kritik an Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed. Die Erhöhung von Leitzinsen sei in Ländern mit verbessertem Wirtschaftswachstum und zunehmender Inflation eine "notwendige Entwicklung", sagte Lagarde am Rande der IWF-Jahrestagung auf der indonesischen Insel Bali. Solche Entscheidungen der Zentralbanken seien "unvermeidbar", sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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