• Home
  • Politik
  • Ausland
  • USA
  • Mueller-Bericht vorgelegt: Donald Trump fühlt sich als Sieger


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchlappe für Trump-KritikerinSymbolbild für einen TextMusk: "Ich kaufe Manchester United"Symbolbild für einen TextMali: Bundeswehr entdeckt RussenSymbolbild für einen TextWaldbrand: Evakuierung in UrlaubsregionSymbolbild für einen TextAbbas wettert – Scholz schweigtSymbolbild für einen Text"Das Boot"-Regisseur ist totSymbolbild für einen TextSelenskyi warnt Krim-BewohnerSymbolbild für einen TextMann verweigert Rettung und ertrinktSymbolbild für ein VideoSchiffswrack im Rhein freigelegtSymbolbild für einen TextVetternwirtschaft auch beim NDR?Symbolbild für einen TextRaser-Prozess: Bruder tot – milde StrafeSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star provoziert mit vulgärem SpruchSymbolbild für einen TextZugreise durch Deutschland – jetzt spielen

Trump jubiliert: "Amerika ist der großartigste Ort der Welt"

Von dpa, afp, pdi, aj

Aktualisiert am 27.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Grund zur Freude für Donald Trump: Sonderermittler Mueller wirft dem US-Präsident in seinem Bericht zur Russland-Affäre offenbar kein Verbrechen vor.
Grund zur Freude für Donald Trump: Sonderermittler Mueller wirft dem US-Präsident in seinem Bericht zur Russland-Affäre offenbar kein Verbrechen vor. (Quelle: ap-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mit Spannung hatte der politische Betrieb in Washington auf Details aus dem Bericht von US-Sonderermittler Mueller gewartet. Nun sind die Informationen da – und die haben es in sich. Donald Trump fühlt sich als Sieger.

Nach seiner fast zweijährigen Untersuchung zur Affäre um US-Präsident Donald Trump ist FBI-Sonderermittler Robert Mueller zu der Einschätzung gekommen, dass es keine geheimen Absprachen zwischen Trumps Wahlkampflager und Russland über eine russische Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf gegeben hat. Das geht aus einer Zusammenfassung von Muellers Bericht an den US-Kongress hervor, die das Justizministerium veröffentlichte.

Der Sonderermittler traf demnach zudem keine Festlegung, ob Trump die Justiz behindert habe, sondern er legte Indizien in beide Richtungen vor. Der Bericht komme nicht zu dem Schluss, dass der Präsident ein Verbrechen begangen habe, er entlaste ihn aber auch nicht, hieß es einem Brief von Justizminister William Barr an das Parlament.

"Eine Schande"

Nach der Vorlage des Berichts betonte Trump dennoch, die Vorwürfe gegen ihn seien entkräftet. "Keine geheimen Absprachen, keine Behinderung (der Justiz), vollständige und totale Entlastung", schrieb er auf Twitter. Vor seinem Rückflug aus Palm Beach in Florida nach Washington gab Trump zudem ein kurzes Statement, in dem er die nun abgeschlossenen Ermittlungen als "illegal" bezeichnete und sich für eine Untersuchung aussprach. "Ich möchte Ihnen nur sagen, dass Amerika der großartigste Ort der Welt ist. Der großartigste Ort der Welt", jubilierte der US-Präsident bei einem kurzen Auftritt vor Journalisten.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Möhren: Kann man Schimmel einfach abschneiden?
Möhren: Manch einer schneidet verschimmelte Stellen einfach weg.


Trump sagte, die Vorwürfe zu geheimen Absprachen mit Vertretern Russlands seien "das Lächerlichste, was ich je gehört habe". Er fügte hinzu: "Es ist eine Schande, dass unser Land das durchmachen musste. (...) Es ist eine Schande, dass Ihr Präsident das durchmachen musste." Er bezeichnete die Untersuchungen als einen erfolglosen Versuch, ihn illegal aus dem Amt zu drängen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Barr teilte mit, er habe auf der Grundlage der Ergebnisse von Muellers Ermittlungen zu einer möglichen Behinderung der Justiz mit seinem Stellvertreter Rod Rosenstein beraten. Gemeinsam seien sie zu dem Schluss gekommen, dass die Beweise nicht ausreichend seien, um Trump in diesem Punkt eine Straftat nachzuweisen.

Bericht soll vertraulich bleiben

Diese Entscheidung des Ministers kritisierten die Demokraten prompt scharf. Mueller habe Trump eindeutig und explizit nicht entlastet, schrieb der demokratische Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhaus, Jerry Nadler, auf Twitter. Er kündigte an, Barr von dem Ausschuss befragen zu lassen.


Mueller hatte seinen vertraulichen Bericht am Freitag an den Justizminister übergeben - und seine Untersuchungen zur Russland-Affäre um Trump damit nach fast zwei Jahren abgeschlossen. Der komplette Bericht soll nach dem Willen des Justizministeriums vertraulich bleiben. Auch darüber droht eine heftige Auseinandersetzung, denn die Demokraten verlangen, dass das gesamte Papier und die ihm zugrundeliegenden Erkenntnisse und Dokumente veröffentlicht werden.

Mueller hatte von Mai 2017 an dazu ermittelt, ob es bei den mutmaßlichen Versuchen russischer Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 geheime Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Vertretern Russlands gab - und ob Trump mit der Entlassung von FBI-Chef James Comey die Justiz behindert hat. Die Ermittlungen haben zu mehr als 30 Anklagen geführt, darunter gegen sechs Menschen aus Trumps Umfeld.

Keine geheimen Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Russland

Mueller ist laut der Zusammenfassung des Justizministeriums zu der Einschätzung gelangt, dass es mehrere Angebote von Personen mit Verbindungen nach Russland gegeben habe, Trumps Wahlkampflager zu helfen. Der Sonderermittler habe aber keine Hinweise darauf gefunden, dass es im Zusammenhang mit den mutmaßlich russischen Hackerangriffen auf Computer der Demokraten und der anschließenden Veröffentlichung von E-Mails geheime Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Russland gegeben habe. Zu demselben Schluss kommt der Sonderermittler laut dem Justizministerium auch mit Blick auf mutmaßliche Versuche einer russischen Organisation, im Wahlkampf gezielt falsche Informationen zu verbreiten.


Trump war Muellers Untersuchung stets ein gewaltiger Dorn im Auge. Immer wieder hatte er sie als "Hexenjagd" bezeichnet.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Lisa Becke
Donald TrumpFloridaRusslandTwitterWashingtonWilliam Barr
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website