Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Impeachment-Verfahren von Donald Trump: Jetzt sind seine Verteidiger am Zug

Impeachment-Verfahren im US-Senat  

Jetzt sind Trumps Verteidiger am Zug

25.01.2020, 17:55 Uhr | dpa, AFP

Impeachment-Verfahren von Donald Trump: Jetzt sind seine Verteidiger am Zug. Pat Cipollone (r.) leitet Donald Trumps Verteidigerteam: "Sie haben immer und immer wieder Dinge gesagt, die einfach nicht wahr sind."  (Quelle: AP/dpa/Julio Cortez)

Pat Cipollone (r.) leitet Donald Trumps Verteidigerteam: "Sie haben immer und immer wieder Dinge gesagt, die einfach nicht wahr sind." (Quelle: Julio Cortez/AP/dpa)

Drei Tage lang haben die Ankläger der US-Demokraten dem Senat ihre Vorwürfe gegen Präsident Trump vorgetragen. Jetzt hat dessen Riege aus Star-Anwälten das Wort.

Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump sind nach den Anklagevertretern die Verteidiger am Zug. Sie begannen am Samstag im Senat mit der Präsentation ihrer Argumente. Wer alleine auf die Fakten achte, sehe klar, dass der Präsident nichts falsch gemacht habe, sagte Pat Cipollone, der Rechtsberater des Weißen Hauses und Leiter des Verteidigerteams, im US-Senat.

Mit Blick auf die Präsentation der demokratischen Anklagevertreter sagte er: "Sie haben immer und immer wieder Dinge gesagt, die einfach nicht wahr sind."

Trumps Verteidiger stellen sich vor

Für Samstag war zunächst nur eine kurze Vorstellung von Trumps Team angesetzt. Ihre Plädoyers sollen an diesem Montag weitergehen. Cipollone kündigte bereits an, sein Team rechne nicht damit, die volle Zeit von insgesamt bis zu 24 Stunden für die Plädoyers auszuschöpfen.

Ankläger und Verteidiger haben in dem Verfahren jeweils bis zu 24 Stunden, verteilt über drei Tage, zur Verfügung, um im Senat ihre Argumente darzulegen. Von Mittwoch bis Freitag hatten zunächst die Anklagevertreter ihre Vorwürfe gegen Trump vorgetragen – jeweils in langen Sitzungen bis in den späten Abend.

US-Demokraten: Trump wollte Wahl 2020 manipulieren

Das Repräsentantenhaus hatte Trump mit der Mehrheit der Demokraten wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Kongress angeklagt. Die Demokraten beschuldigen Trump, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden gedrängt zu haben, um die US-Präsidentschaftswahl 2020 zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Sie sehen es als erwiesen an, dass Trump von der Ankündigung solcher Ermittlungen die Freigabe von Militärhilfe für Kiew abhängig gemacht habe. Als das herausgekommen sei, habe Trump alles daran gesetzt, die Ermittlungen des Repräsentantenhauses zu blockieren. Trump weist die Vorwürfe zurück.

Die Demokraten bezeichneten Trump als eine Gefahr für die Demokratie. "Er ist, wer er ist, und das wird sich nicht ändern, der Präsident der Vereinigten Staaten wird weiterhin seine Macht missbrauchen", sagte Anklageführer Adam Schiff. Trumps Verhalten "gefährdet unsere nationale Sicherheit". Der Präsident neige dazu, "seine eigenen Interessen über die des Landes zu stellen", fügte Schiff hinzu. "Unsere Demokratie steht auf dem Spiel, so einfach ist das."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal