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Nordkorea: Kim Jong Un verschwunden? Das sagen Donald Trump und Südkorea

Nordkoreas Diktator verschwunden  

Südkorea: Kim Jong Un versteckt sich vor dem Coronavirus

28.04.2020, 18:01 Uhr | dpa, nhr

Trump äußerte sich zur Gesundheit Kim Jong Uns

US-Präsident Donald Trump hat sich zum Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geäußert. (Quelle: Reuters)

Weiß er mehr? Donald Trump machte bei dieser Pressekonferenz Andeutungen über den Gesundheitszustand von Kim Jong Un. (Quelle: Reuters)


Wo steckt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un – und wie geht es ihm? Darüber wird international spekuliert. Ideen und Hinweise kommen aus Südkorea und von Donald Trump. 

Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Nordkoreas abgetauchtem Machthaber Kim Jong Un reißen nicht ab. Südkoreas Wiedervereinigungsminister Kim Yeon Chul erklärte am Dienstag, er halte es für plausibel, dass Kim aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus die Öffentlichkeit meide – und nicht, weil er erkrankt sei.

US-Präsident Donald Trump sagte, er wisse "in gewisser Hinsicht", wie es Kim gehe. Er dürfe darüber "jetzt aber nicht sprechen". Er hoffe, es gehe Kim gut. "Wir werden sehen. Sie werden es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft hören."

Trump wünscht Kim "einfach alles Gute"

Trump hofft nach eigenen Angaben, dass es dem Nordkoreaner gut gehe. "Ich wünsche ihm einfach alles Gute. Ich hoffe, es geht ihm gut", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. Später sagte er mit Blick auf Kim weiter: "Niemand weiß, wo er ist."

Am Sonntag hieß es aus Südkorea zu den Spekulationen über Kims Gesundheitszustand, dass dieser lebe und wohlauf sei. Er halte sich seit zwei Wochen in der Ferienstadt Wonsan im Osten von Nordkorea auf. Südkorea habe keine "verdächtigen Bewegungen" in Nordkorea festgestellt, sagte der Sicherheitsberater der südkoreanischen Regierung, Moon Chung In, dem US-Sender CNN. 

Trump mit Kim Jong Un (Archivbild): US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, dass es dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gut gehe. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)Trump mit Kim Jong Un (Archivbild): US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, dass es dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gut gehe. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Kim ist seit Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Seitdem gibt es Gerüchte, dass er schwer krank sei. Trump hatte vergangene Woche Berichte über den angeblich kritischen Zustand des jungen Machthabers als wahrscheinlich falsch bezeichnet.

Nordkorea ist weitgehend von der Außenwelt isoliert, weshalb es an gesicherten Informationen zur dortigen Lage mangelt. Die Führung in Pjöngjang kontrolliert die Informationen über Kim und seine Familie in der Regel äußerst streng.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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