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Jugendliche verbreiten Falschmeldungen für Trump

Von Martin Küper

Aktualisiert am 17.09.2020Lesedauer: 2 Min.
US-Präsident Donald Trump (l.) mit Charlie Kirk, dem Gründer von "Turning Point USA": Ehrlicher politischer Aktivismus?
US-Präsident Donald Trump (l.) mit Charlie Kirk, dem Gründer von "Turning Point USA": Ehrlicher politischer Aktivismus? (Quelle: Ron Sachs/imago-images-bilder)
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Eine Organisation in den USA bezahlt Jugendliche dafür, Falschmeldungen im Sinne des US-Präsidenten in sozialen Netzwerken zu posten. Für besonders "erfolgreiche" Posts gibt es extra Honorar.

Nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 berichtete das Portal buzzfeed.com von einer "Trollfarm" in Mazedonien. Von der Kleinstadt Veles aus hatten junge Leute für Geld monatelang Falschmeldungen in sozialen Netzwerken geteilt und damit zum Sieg Donald Trumps beigetragen. Jetzt hat die "Washington Post" wieder so eine Propaganda-Schmiede aufgedeckt – in Phoenix, Arizona.

Koordiniert werden die meist minderjährigen "Trolle", also Nutzer, die den öffentlichen Diskurs sabotieren wollen, von einem Bürogebäude in dem südlichen US-Staat aus. Gegen niedrige Honorare teilen sie auf Facebook, Instagram und Twitter Falschmeldungen, die Amtsinhaber Trump am 3. November zur Wiederwahl verhelfen sollen. Innerhalb von vier Wochen hätten die jungen Propagandisten Tausende Posts abgesetzt, so die Zeitung.

Trump-Anhänger steckt hinter Propaganda-Schmiede

Darin werde beispielsweise behauptet, dass Briefwahl zu massenhaftem Wahlbetrug führt, dass Trumps Gegenkandidat Joe Biden von Sozialisten kontrolliert wird oder dass die Corona-Todeszahlen gefälscht sind – alles unwahre Behauptungen, die der US-Präsident selbst seit Monaten in Dauerschleife wiederholt. Für "erfolgreiche" Posts, die häufig geteilt oder geliked würden, erhielten die Jugendliche laut "Washington Post" extra Zahlungen.

Den Recherchen zufolge schreiben die Jugendlichen meist von ihren persönlichen Social Media-Accounts aus – ohne kenntlich zu machen, dass sie Teil einer Wahlkampagne sind. Hinter der Propaganda-Schmiede soll die ultrakonservative Jugendorganisation "Turning Point USA" stecken, 2012 in Phoenix gegründet von dem heute 26-jährigen Trump-Anhänger Charlie Kirk.

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Facebook und Twitter löschen Accounts

Sicherheitsexperten in den USA sehen die Aktivitäten der Organisation offenbar mit Sorge. "Es klingt wie russische Einflussnahme, kommt aber von Amerikanern", zitiert die "Washington Post" den Google-Mitarbeiter Jacob Ratkiewicz, der zu politischem Missbrauch von Social Media geforscht hat. Laut US-Geheimdiensten hatten russische "Trolle" und mutmaßlich vom Kreml gesteuerte Hacker großen Einfluss auf die Wahl 2016.

"Turning Point USA" sprach auf Anfrage der "Washington Post" von "ehrlichem politischen Aktivismus" von jungen Leuten, die an ihre Überzeugen glaubten. Facebook und Twitter dagegen sperrten im Zug der Recherche bereits Dutzende Accounts.

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