Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen Text"Putins Bluthund" droht PolenSymbolbild fĂŒr einen TextKabarettist mit 85 Jahren gestorbenSymbolbild fĂŒr einen TextLauterbach erwĂ€gt neue MaskenpflichtSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Polizei stoppt Bewaffneten an SchuleSymbolbild fĂŒr einen TextNRA – So mĂ€chtig, dass sie Karrieren beenden kannSymbolbild fĂŒr einen TextRKI: Corona-Zahlen sinkenSymbolbild fĂŒr einen TextBoeing-Raumschiff beendet wichtigen TestSymbolbild fĂŒr einen TextSanktionen: Erste Banken strauchelnSymbolbild fĂŒr einen TextSo wird das Wetter an HimmelfahrtSymbolbild fĂŒr einen TextJimi Blue wehrt sich nach VorwĂŒrfenSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserSupermarkt-Lieferdienst geht drastischen Schritt

Trump bricht TV-Interview ab: "Furchtbarer Eingriff" in die Wahl

Von dpa
Aktualisiert am 21.10.2020Lesedauer: 3 Min.
USA: Trump ist nach einem Interview ĂŒber die renommierte Journalistin Lesley Stahl hergezogen.
USA: Trump ist nach einem Interview ĂŒber die renommierte Journalistin Lesley Stahl hergezogen. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Auf kritische Nachfragen von Journalisten reagiert US-PrĂ€sident Trump oft gereizt. FĂŒr ihn sind diese "Fake News". Jetzt scheint er mit einer renommierten TV-Journalistin aneinandergeraten zu sein.

US-PrĂ€sident Donald Trump hat ein TV-Interview laut dem Sender CBS vorzeitig abgebrochen. Trump beschwerte sich anschließend ĂŒber Twitter, das Interview mit der renommierten TV-Journalistin Lesley Stahl sei "fake" und "parteiisch" und er erwĂ€ge deshalb, es noch vor der geplanten Ausstrahlung am kommenden Sonntag zu veröffentlichen. Jeder solle diesen "furchtbaren Eingriff" in die Wahl am 3. November mit Interviews vergleichen können, die mit seinem Herausforderer Joe Biden gefĂŒhrt worden seien.


Vier Jahre PrÀsident Trump: Seine Amtszeit in Bildern

Immer wieder streitet Trump seit dem das Wahlergebnis ab. Mit mehreren Klagen versucht er die angeblich "gestohlene Wahl" zurĂŒckzugewinnen – bislang erfolglos.
Das AuszĂ€hlen der Stimmen dauerte lange. Und wĂ€hrend sich abzeichnete, dass Joe Biden die PrĂ€sidentschaftswahl gewinnen wĂŒrde, fuhr Trump auf den Golfplatz. Am 7. November erfuhr er dort dann von seiner Niederlage. Mit 46,9 Prozent verliert er gegen seinen Konkurrenten Joe Biden die US-Wahl.
+17

Der Sender CNN schrieb unter Berufung auf zwei Quellen, Trump habe 45 Minuten lang mit Stahl zusammengesessen und das Interview plötzlich beendet. Als Grund habe er angegeben, dass sie genug Material fĂŒr die Sendung habe. Trumps Wahlkampfmanager Jason Miller bestritt einen Abbruch und sprach von "Fake News". "Kein Drama, das Interview hat nicht abrupt geendet", zitierte CBS Miller.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Putin hat mehrere schwere Krankheiten, eine davon ist Krebs"
Wladimir Putin: "Er hat noch mindestens ein paar Jahre, ob uns das gefÀllt oder nicht".


Interview als Sonderausgabe geplant

In weniger als zwei Wochen, am 3. November, wird in den USA ein neuer PrĂ€sident gewĂ€hlt. Die Sendung "60 Minutes" gehört zu den erfolgreichsten Formaten im US-Fernsehen. Das Interview soll Teil einer "60-Minutes"-Sonderausgabe ĂŒber den Republikaner Trump und seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden an diesem Sonntag sein. Die 78 Jahre alte TV-Journalistin Stahl arbeitet seit 1991 fĂŒr "60 Minutes". Sie hatte nach Angaben von CBS 2016 das erste TV-Interview mit Trump nach dessen Wahlsieg gefĂŒhrt. 2018 interviewte sie ihn erneut.

Lesley Stahl: Die anerkannte TV-Journalistin hat Trump in einem Interview kritische Fragen gestellt. Dieser brach vorzeitig ab.
Lesley Stahl: Die anerkannte TV-Journalistin hat Trump in einem Interview kritische Fragen gestellt. Dieser brach vorzeitig ab. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Trump versucht, Stahl in schlechtem Licht dastehen zu lassen

Bei einem Wahlkampfauftritt am Dienstagabend in Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania schien Trump CBS zu drohen. "Ihr mĂŒsst euch anschauen, was wir mit '60 Minutes' machen. Ihr werdet einen solchen Kick davon bekommen", sagte der PrĂ€sident vor jubelnden AnhĂ€ngern. "Lesley Stahl wird nicht glĂŒcklich darĂŒber sein." Die Szene sehen Sie auch oben im Video oder hier.

Bereits zuvor hatte Trump ein kurzes Video auf Twitter veröffentlicht, zu dem er schrieb: "Lesley Stahl von '60 Minutes' ohne Maske im Weißen Haus nach ihrem Interview mit mir. Da kommt noch viel mehr."

Stahl trug laut CBS eine Maske, als sie das Weiße Haus betreten und den PrĂ€sidenten begrĂŒĂŸt habe. Sie habe die Maske vor dem Interview abgenommen, als sie genug Abstand gehabt habe. Zu dem von Trump veröffentlichten Clip, auf dem die Journalistin ohne Maske zu sehen ist, gab CBS an, Stahl habe mit Mitarbeitern ihrer Crew gesprochen, alle seien am Dienstag negativ auf das Coronavirus getestet worden.

Trump: Kritische Berichte immer "Fake News"

Trump, der zu Monatsbeginn selbst an Covid-19 erkrankte, trĂ€gt fast nie einen Mund-Nasen-Schutz. Zudem hat er wiederholt nachweislich falsche Aussagen ĂŒber Gesichtsmasken und das Coronavirus verbreitet. Medien, die kritisch ĂŒber ihn berichten, bezeichnet der US-PrĂ€sident als "Volksfeinde" und ihre Berichte als "Fake News". RegelmĂ€ĂŸig wirft er US-Medien vor, diese wĂŒrden Biden nicht annĂ€hernd so hart angehen wie ihn. In dem ihm nahe stehenden Sender Fox News darf Trump aber nahezu unwidersprochen seine Sicht auf die Dinge erklĂ€ren.

Trump hatte in der vergangenen Woche bereits auf wiederholte Nachfragen der TV-Journalistin Savannah Guthrie von NBC sehr gereizt reagiert. US-Medien schrieben danach, Trump sei regelrecht "gegrillt" worden. Guthrie hatte sich mit einigen Antworten von Trump nicht zufrieden gegeben und nachgefragt oder Aussagen von Trump sachlich richtig gestellt.

Weitere Artikel


Trump hatte beispielsweise behauptet, seine Regierung habe zwei Millionen Menschen wĂ€hrend der Corona-Pandemie das Leben gerettet. Die angenommene Zahl von zwei Millionen Toten beruht jedoch auf der Annahme, dass die Regierung ĂŒberhaupt keine Maßnahmen ergriffen und die Bevölkerung sich auch nicht geschĂŒtzt hĂ€tte.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Marianne Max
Von Marianne Max
  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
CNNDonald TrumpJoe BidenRepublikanerTwitterUSA
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website