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Wahlverlierer Kanye West: Hat ihn nicht einmal Kim Kardashian gewählt?

Präsidentschaftskandidat  

Wahlverlierer Kanye West will 2024 wieder ran

04.11.2020, 06:48 Uhr
Wahlverlierer Kanye West: Hat ihn nicht einmal Kim Kardashian gewählt?. Kanye West vor der Wahlkarte: Blau udn Rot, wenig überraschend keine Wahlmänner für den Rapper. Trotz eines desaströsen Ergebnisses erklärte er schon die Kandidatur für 2024.  (Quelle: Twitter/ye)

Kanye West vor der Wahlkarte: Blau udn Rot, wenig überraschend keine Wahlmänner für den Rapper. Trotz eines desaströsen Ergebnisses erklärte er schon die Kandidatur für 2024. (Quelle: Twitter/ye)

Am Ende hat ihn vielleicht nicht einmal seine Frau Kim Kardashian gewählt. Für den Rapper Kanye West ist die Präsidentenwahl nicht sonderlich gut gelaufen.

Rund 60.000 Stimmen hat er geholt – USA-weit: Die Präsidentenwahl ist nicht gerade gut gelaufen für den 21-fachen Grammy-Gewinner Kanye West. Spekuliert wurde, dass nicht einmal seine Frau Kim Kardashian für ihn gestimmt hatte. 

West hatte immerhin sich gewählt. Er hatte sich dafür selbst auf den Wahlzettel schreiben müssen und das auch getan, wie er das in einem getwitterten Video zeigte. "Keep believing", "Gib den Glauben nicht auf", schrieb er dazu. Und als die Ergebnisse klarer wurden, postete er ein Foto vor sich vor einer Wahlkarte und schrieb "Nun, Kanye 2024."

West, lange Zeit glühender Trump-Unterstützer, hatte am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, überraschend seine Kandidatur erklärt. Ziemlich spät. Deshalb war sein Namen auf den wenigsten Kandidatenlisten der 50 US-Bundesstaaten zu finden und er hatte nicht einmal theoretische Chancen. Seinen Anhängern riet West mehrfach über Social Media auf, ihn händisch auf den Wahlzettel zu schreiben.

Von Kardashian Like für Biden-Wahlaufruf

Doch es lief auch dort nicht gut, wo er als unabhängiger Kandidat auf den Wahlscheinen stand. In einzelnen Bundesstaaten kam er in der Summe auf maximal 0,4 Prozent, lag damit zum Teil noch hinter anderen Kandidaten von Grünen oder Libertarian Party. In Tennessee waren es knapp 10.000 Wähler. Auf Twitter wurde spekuliert, dass ihn nicht einmal seine Frau Kim Kardashian West gewählt hat. Die verriet trotz Nachfragen nur, dass sie gewählt hat. Aber nicht wen. Ein Like erschien manchen Fans verräterisch: "Vote for Biden if you are a real one." Dazu retweetet sie Kamala Harris, die Frau, die Biden als Vize-Präsidentin sehen möchte. 

Mit Wests Ergebnis hat sich eine Befürchtung des Biden-Lagers nicht bewahrheitet: Zumindest die Kandidatur des Rappers hat Biden nicht entscheidend geschadet, West dürfte den Demokraten nicht viele Stimmen schwarzer Wähler gekostet haben. 

Mit dem Ausgang muss Elon Musk jetzt nicht mehr überlegen, ob er Kopf des US-Raumfahrtprogramms werden möchte. Diesen Karriereschritt hatte West dem Tesla-Gründer in Aussicht gestellt. Die Idee zur Kandidatur war West nach eigenem Bekunden im Bad gekommen:  "Ich habe nachgedacht, ich schreibe Raps unter der Dusche. Da hat es mich umgehauen, zu sagen: 'Du wirst als Präsident kandidieren' und ich habe angefangen, hysterisch zu lachen." Das umschreibt auch ziemlich gut seine Kampagne. Bei seinem ersten Wahlkampfauftritt im Bundesstaat South Carolina in einer schusssicheren Weste war er in Tränen ausgebrochen. 

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