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USA sollen Sanktionen wegen Fall Nawalny vorbereiten

Wegen Nawalny  

USA bereiten offenbar Sanktionen gegen Russland vor

02.03.2021, 08:35 Uhr | AFP

USA sollen Sanktionen wegen Fall Nawalny vorbereiten. Alexej Nawalny vor einem russischen Gericht: Der Oppositionelle wurde in ein Straflager gebracht. (Quelle: Getty Images/Sefa Karacan/Anadolu Agency)

Alexej Nawalny vor einem russischen Gericht: Der Oppositionelle wurde in ein Straflager gebracht. (Quelle: Sefa Karacan/Anadolu Agency/Getty Images)

Die EU haben bereits Sanktionen gegen Russland verhängt. Nun sollen es die USA ebenfalls vorhaben. Grund ist der Fall um Kreml-Kritiker Alexej Nawalny.

Wegen des Vorgehens gegen den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny bereiten einem Medienbericht zufolge nach der EU auch die USA Sanktionen gegen Russland vor. Der Sender CNN berichtete am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter, mit Blick auf die Art der Sanktionen sowie den Zeitpunkt ihres Inkrafttretens werde sich Washington mit der Europäischen Union abstimmen.

Die Sanktionen wären die ersten US-Strafmaßnahmen gegen Russland seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden und würden eine deutliche Abkehr von der Russland-Politik seines Vorgängers markieren. Ex-US-Präsident Donald Trump war Nachgiebigkeit im Verhältnis zum russischen Staatschef Wladimir Putin vorgeworfen worden.

Die EU-Botschafter hatten am Montag grünes Licht für Sanktionen gegen Russland wegen des Vorgehens gegen den Kreml-Kritiker Nawalny gegeben. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen erfuhr, sollen vier hochrangige Vertreter des russischen Justiz- und Strafverfolgungssystems mit Einreise- und Vermögenssperren belegt werden. Die EU setzt dabei erstmals ihren neuen Sanktionsrahmen gegen Menschenrechtsverletzungen ein.

Der Oppositionspolitiker Nawalny war wegen angeblicher Verstöße gegen seine Bewährungsauflagen zu mehr als zweieinhalb Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Die Entscheidung wurde international scharf verurteilt und löste Massenproteste in Russland aus.

Der 44-Jährige war nach einem Giftanschlag im August, für den er den Kreml verantwortlich macht, in Deutschland im Krankenhaus behandelt worden. Unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Russland im Januar wurde er festgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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