Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Nach Beißattacke: Bidens Schäferhund Major bekommt "First-Dog"-Unterricht

Nach Beißattacke  

Bidens Schäferhund Major bekommt "First-Dog"-Unterricht

13.04.2021, 01:11 Uhr | AFP, aj

Nach Beißattacke: Bidens Schäferhund Major bekommt "First-Dog"-Unterricht. Major: Joe und Jill Bidens junger Schäferhund muss ins Training. (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

Major: Joe und Jill Bidens junger Schäferhund muss ins Training. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Major ist der erste Tierheimhund im Weißen Haus. Der Schäferhund ist jedoch mehrfach mit aggressivem Verhalten aufgefallen. Nun soll er lernen, wie sich ein "First Dog" in Washington zu verhalten hat. 

Nach aggressivem Verhalten und einer Beißattacke im Weißen Haus bekommt der jüngere Schäferhund von US-Präsident Joe Biden nun "First-Dog"-Unterricht: Schäferhund Major werde das Weiße Haus vorübergehend wieder verlassen, um ein spezielles Training zu bekommen, wie sich ein Präsidentenhund zu verhalten hat, wie ein Sprecher von First Lady Jill Biden am Montag mitteilte. Der Deutsche Schäferhund solle ein paar Wochen lang trainiert werden, damit er sich an das Leben im Weißen Haus gewöhnt.

Der jüngere der beiden Schäferhunde von Biden war nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten im Januar in Washington durch aggressives Verhalten aufgefallen. Im März musste Major schon einmal kurzzeitig aus dem Weißen Haus verbannt werden, er wurde zurück in Bidens Haus nach Wilmington im Bundesstaat Delaware geschickt. Zuvor war es zu mindestens einer Beißattacke des Schäferhunds im Weißen Haus gekommen. Auch hatte er Angestellte und Sicherheitspersonal angesprungen und angebellt.

Der sanfte Champ darf im Weißen Haus bleiben

Biden hatte damals dem Sender ABC gesagt, Major wolle ihn nur beschützen. Der Hund erschrecke, wenn er im Weißen Haus "um die Ecke kommt und da sind zwei Leute, die er nicht kennt". Er bezeichnete Major als "süßen Hund". "85 Prozent der Leute dort lieben ihn. Alles was er tut, ist sie zu lecken und mit seinem Schwanz zu wedeln." Aber er verstehe, dass viele Menschen schon von Anfang an Angst vor Hunden haben. Sein Hund habe noch nie jemanden gebissen und die Haut durchdrungen.

Major hat seither zwar bereits ein Training bekommen, aber das scheint noch nicht ausreichend gewesen zu sein. Bidens älterer Deutscher Schäferhund Champ darf hingegen im Weißen Haus bleiben. "Champ wird hier sein", sagte der Sprecher von Präsidentengattin Jill.

Der sanfte Champ ist seit 2008 bei Biden und seiner Frau. Den energiegeladenen Major holten die Bidens 2018 aus dem Tierheim – um Champ jung zu halten. Major ist nach Angaben von Bidens Team der erste Tierheimhund im Weißen Haus. Major machte bereits im November von sich reden, nachdem sich Biden beim Spielen mit dem jungen Schäferhund den Fuß gebrochen hatte.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal