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Nahostkonflikt: USA werfen Erdogan Antisemitismus vor

Nach Äußerungen zum Nahost-Konflikt  

USA werfen Erdogan Antisemitismus vor

19.05.2021, 08:03 Uhr | AFP

Nahostkonflikt: USA werfen Erdogan Antisemitismus vor. Türkischer Präsident Tayyip Erdogan: Er wirft Israel "Terrorismus" gegen die Palästinenser vor.  (Quelle: Reuters/Presidential Press Office/Handout)

Türkischer Präsident Tayyip Erdogan: Er wirft Israel "Terrorismus" gegen die Palästinenser vor. (Quelle: Presidential Press Office/Handout/Reuters)

Die US-Regierung hat die jüngsten Äußerungen des türkischen Staatschefs über Israel scharf verurteilt. Darin hatte Recep Tayyip Erdogan den Israelis unter anderem "Terrorismus" gegen die Palästinenser vorgeworfen. 

Die US-Regierung hat Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen als "antisemitisch" kritisiert. "Die Vereinigten Staaten verurteilen die jüngsten antisemitischen Äußerungen von Präsident Erdogan über das jüdische Volk auf das Schärfste und schätzen sie als verwerflich ein", erklärte der Sprecher des Außenministeriums in Washington, Ned Price, am Dienstag.

"Wir fordern Präsident Erdogan und andere türkische Politiker auf, aufwieglerische Bemerkungen zu unterlassen, die zu weiterer Gewalt anstacheln könnten", fügte Price hinzu.

Der türkische Präsident bezeichnete die Israelis als "Mörder"

Erdogan hatte Israel zuletzt unter anderem "Terrorismus" gegen die Palästinenser vorgeworfen und gesagt, dies liege "in der Natur" der Israelis. "Sie sind Mörder, sie töten Kinder, die fünf oder sechs Jahre alt sind. Sie sind erst zufrieden, wenn sie ihr Blut aussagen", hatte Erdogan gesagt. Er griff auch US-Präsident Joe Biden wegen seiner Unterstützung für Israel an. Biden habe deshalb "blutige Hände", sagte Erdogan.

Die Verhältnis der USA und der Türkei war bereits zuvor angespannt. Ende April hatte die Türkei mit scharfem Protest auf die Anerkennung der Massaker an den Armeniern als Völkermord durch Biden reagiert. Streit gab es in den vergangenen Jahren auch wegen des Kaufs eines russischen Luftabwehrsystems durch die Türkei und ihres Vorgehens gegen von den USA unterstützte kurdische Kämpfer in Syrien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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