• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Gesellschaft
  • Die Linke: Aufregung um polizeifeindliches Shirt bei Parteitag


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextPapst will nach Moskau und KiewSymbolbild f├╝r einen TextGasspeicher reichen "ein bis zwei Monate"Symbolbild f├╝r einen TextT├╝rkei: Inflation steigt auf 78,6 ProzentSymbolbild f├╝r einen TextFleisch wird immer teurerSymbolbild f├╝r einen TextFC Bayern bietet f├╝r SturmtalentSymbolbild f├╝r ein Video40 Fahrg├Ąste aus Sessellift gerettetSymbolbild f├╝r einen Text76-J├Ąhriger masturbiert vor KindernSymbolbild f├╝r einen TextHier droht ein Mangel von Rettungskr├ĄftenSymbolbild f├╝r einen TextDeutscher Trainer geht nach RusslandSymbolbild f├╝r einen TextPeer Kusmagk spricht ├╝ber AlkoholsuchtSymbolbild f├╝r einen TextTeenager stirbt bei Kayak-UnfallSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserPocher plaudert Geheimnis ausSymbolbild f├╝r einen TextSo beugen Sie Geheimratsecken vor

Linke hat T-Shirt-Ärger wegen "FCK CPS"-Aufdruck

  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

Aktualisiert am 19.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Im "Fuck Cops"-Shirt am Rednerpult: Die Linke Brandenburg twitterte die Szene mit dem Zitat "Wir sind die Partei, die f├╝r alle da ist" aus der Rede.
Im "Fuck Cops"-Shirt am Rednerpult: Die Linke Brandenburg twitterte die Szene mit dem Zitat "Wir sind die Partei, die f├╝r alle da ist" aus der Rede. (Quelle: Screenshot Twitter)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ein Foto vom Parteitag der Linken in Brandenburg zieht Kreise: In der Generalaussprache trug dort ein Redner ein "FCK CPS"-T-Shirt. Nun ├Ąu├čert er sich dazu.

Der Linke in Brandenburg fliegt nach ihrem Landesparteitag ein Foto um die Ohren, das eine deutliche Botschaft gegen die Polizei zeigt. Ein Redner trug ein "FCK CPS"-Shirt, w├Ąhrend er zugleich erkl├Ąrte: "Die Linke ist die Partei, die f├╝r alle da ist". Die Buchstaben stehen f├╝r "Fuck Cops". Die Polizei Brandenburg erkl├Ąrte auf Twitter, den Sachverhalt zu pr├╝fen.

Das getwitterte Foto wird auf Twitter und Facebook mit Unverst├Ąndnis und Emp├Ârung verbreitet. Tenor: Die Linke zeige damit gerade, dass sie nicht f├╝r alle da sei. Linken-Landesgesch├Ąftsf├╝hrer Stefan Wollenberg sieht in dem Aufdruck "ein pers├Ânliches und plakativ verk├╝rztes Statement, das so sicher nicht von allen Delegierten oder Mitgliedern unseres Landesverbandes geteilt wird". Das Bild war eines von vielen, das die Linke vom Parteitag verbreitet hatte.

Wollenberg sagte auf Anfrage von t-online.de, es gebe am Vorgehen der Polizei regelm├Ą├čig berechtigte Kritik, aber auch die Linke stehe f├╝r eine "dem Schutz der B├╝rger*innen und ihrer Freiheitsrechte, verantwortungsvoll und transparent agierende Polizei".

"Mir wurde das Nasenbein gebrochen"

Der Redner selbst hatte nicht zum Thema Polizei gesprochen. Er hat keine Funktion im Landesvorstand, ist aber Stadtverordneter in einem Kommunalparlament. Auf Twitter gibt es bereits Drohungen gegen seine Person. t-online.de erkl├Ąrt er, die Aussage richte sich gar "nicht gegen die Polizei im Allgemeinen oder alle Polizist*innen". Aus seiner Sicht bringe das Shirt berechtigte Kritik an manchen Vorgehensweisen der Polizei und einzelner Polizisten auf den Punkt.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die Lage in Deutschland ist ein Skandal
Obdachloser in D├╝sseldorf: Immer mehr Menschen leben in Armut.


Politisch engagierte junge Menschen machten nicht nur positive Erfahrungen mit polizeilichem Handeln, Beispiele seien G20-Gipfel oder Aktionen gegen Rechts. "Auch mir pers├Ânlich wurde im Rahmen einer Versammlung durch einen Polizisten grundlos die Nase gebrochen." F├╝r ein Portr├Ąt ├╝ber seine politische Arbeit hatte er sich in der Regionalzeitung im Jackett fotografieren lassen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Bundesverfassungsgericht: Slogan keine Beleidigung

Strafbar ist das Zeigen der Buchstabenkombination in der Regel nicht: Das Bundesverfassungsgericht entschied 2015, dass "FCK CPS" von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und ein Sticker damit keine Beleidigung darstellte. Eine 19-J├Ąhrige war zun├Ąchst von der Polizei ermahnt und dann wieder mit dem Anstecker erwischt worden. Ein Amtsgericht hatte sie zu 15 Stunden gemeinn├╝tziger Arbeit verurteilt.

Vom Bundesverfassungsgericht wurde das aufgehoben. Die Richter sahen darin zwar den Ausdruck einer "allgemeinen Ablehnung der Polizei und eines Abgrenzungsbed├╝rfnisses gegen├╝ber der staatlichen Ordnungsmacht". Es stelle jedoch keine pers├Ânliche Beleidigung bestimmter Polizisten dar.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Ein Gastbeitrag von Andreas Audretsch (Gr├╝ne)
  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
BundesverfassungsgerichtDie LinkeFacebookPolizeiTwitter
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website