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Journalistin Bettina Gaus ist tot

Von dpa
Aktualisiert am 02.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Bettina Gaus: Die Journalistin absolvierte ihre Ausbildung unter anderem an der Deutschen Journalistenschule.
Bettina Gaus: Die Journalistin absolvierte ihre Ausbildung unter anderem an der Deutschen Journalistenschule. (Quelle: Revierfoto/getty-images-bilder)
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Die Journalistin Bettina Gaus ist nach einer kurzen schweren Krankheit am vergangenen Mittwoch gestorben. Zuletzt kommentierte sie fĂŒr den "Spiegel" jeden Donnerstag die politische Lage.

Die Journalistin Bettina Gaus ist tot. Wie der "Spiegel" am Montag bestÀtigte, starb sie bereits am vergangenen Mittwoch in Berlin nach "kurzer schwerer Krankheit". Sie wurde 64 Jahre alt. Gaus war zuletzt seit April dieses Jahres beim "Spiegel" als Kolumnistin tÀtig gewesen.

Sie kommentierte fĂŒr das Magazin wöchentlich das politische Geschehen in Deutschland und der Welt. "Bettina Gaus war eine unbestechliche Journalistin und eine brillante Analystin der politischen Lage", wĂŒrdigte Chefredakteur Steffen Klusmann die Journalistin. "Ihre Stimme wird fehlen." Die Tochter des Publizisten GĂŒnter Gaus hatte zuvor 30 Jahre fĂŒr die Berliner "Tageszeitung" geschrieben. 2010 hatte sie den Medienpreis fĂŒr Sprachkultur der Gesellschaft fĂŒr deutsche Sprache erhalten.

"Ein unglaublich warmherziger und witziger Mensch"

Auf Twitter drĂŒckten zahlreiche Vertreter der Medienbranche ihre Trauer um Gaus aus. Moderatorin Sandra Maischberger beschrieb sie als "einen politischen Kopf, der schnell und brillant das aktuelle Geschehen kommentieren konnte. Vor allem aber verlieren wir einen unglaublich warmherzigen und witzigen Menschen. Bettina wird uns, wird mir, schmerzlich fehlen."

Zum "taz"-Abschied hatte Gaus sich Gedanken ĂŒber Macht gemacht: "Was ich gelernt habe: Je weniger Macht jemand hat, desto mehr weiß sie oder er ĂŒber die MĂ€chtigen. Wer sich in Afrika fĂŒr Politik interessiert, kennt die VerhĂ€ltnisse in Europa und den USA viel besser als umgekehrt. Hierzulande sind wir ĂŒbrigens auch genauer ĂŒber die Vereinigten Staaten informiert als die Menschen dort ĂŒber uns."

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Tochter eines ehemaligen "Spiegel"-Chefredakteurs

In einer ihrer "Spiegel"-Kolumnen behandelte Gaus im Mai 2021 die Aufregung um angebliche Verbotsforderungen aus der GrĂŒnen-Spitze: "Beim Spitzenpersonal aller Parteien achten Medien und Öffentlichkeit inzwischen hĂ€ufig mehr auf den – vermuteten oder tatsĂ€chlichen – Hintersinn von Äußerungen als auf deren Wortlaut. Zu Recht. Politikerinnen und Politiker haben sich angewöhnt, in Interviews zu agieren, als seien sie die HauptverdĂ€chtigen in einem Polizeiverhör. Je geschickter sie ausweichen, desto professioneller wirken sie. Das wird in einem demokratischen System, zu dem Medienfreiheit als tragende SĂ€ule gehört, zunehmend zu einem Problem."

Gaus, geboren 1956 in MĂŒnchen, machte ihre Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Sie war von 1983 bis 1989 Redakteurin bei der Deutschen Welle und berichtete von 1989 bis 1996 aus Nairobi zunĂ€chst freiberuflich, ab 1991 fĂŒr die "taz" als Korrespondentin ĂŒber Ost- und Zentralafrika. SpĂ€ter leitete sie bis 1999 das "taz"-ParlamentsbĂŒro und wurde deren politische Korrespondentin. Ihr Vater war der ehemalige "Spiegel"-Chefredakteur GĂŒnter Gaus.

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