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Doris Schröder-Köpf: Rückendeckung für Gerhard Schröder

Rückendeckung für Schröder  

Russland-Politik "mit Entsetzen zur Kenntnis genommen"

27.08.2017, 16:23 Uhr | dpa, cwe

Doris Schröder-Köpf: Rückendeckung für Gerhard Schröder. Doris Schröder-Köpf (SPD) stellt sich in der Russland-Frage schützend vor ihren Ex-Mann. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

Doris Schröder-Köpf (SPD) stellt sich in der Russland-Frage schützend vor ihren Ex-Mann. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Die SPD-Politikerin und frühere Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf kritisiert die Russland-Politik von Angela Merkel. Ihren Ex-Mann nimmt sie dagegen in Schutz.

"Ich denke, er arbeitet mit seinen heutigen Möglichkeiten an dem weiter, was er 1998 begonnen hat: einem guten und unzerstörbaren Band zwischen Deutschen und Russen. Auch hier gilt: Eine nur konfrontative Politik muss scheitern!", schrieb die niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete über Ex-Kanzler Gerhard Schröder auf ihrer Facebookseite.

Schröder will Aufsichtsrat beim staatlichen Ölkonzern Rosneft werden. Der vom Kreml kontrollierte Konzern wurde wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim mit EU-Sanktionen belegt.

"Politischer Temperatursturz" in Beziehungen zu Russland

Schröder-Köpf betont, ein gutes Verhältnis zu Russland - wie zur Türkei - gehöre zum wichtigsten politischen Vermächtnis von Schröders Kanzlerschaft. 2005 sei die Chance von dauerhaftem Frieden, enger Freundschaft und europäischer Partnerschaft zum Greifen nahe gewesen. Unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei es anders gekommen: "Nach 2005 erfolgte auch auf diesem Feld ein politischer Temperatursturz. Gerhard Schröder hat das mit Entsetzen zur Kenntnis genommen." 

Liebe Freundinnen und Freunde, wie Ihr/Sie sicher wahrgenommen haben, finde ich nicht sehr oft die Zeit, hier in...

Gepostet von Doris Schröder-Köpf am Sonntag, 27. August 2017

Schröder, der auch Chef des Aktionärsausschusses beim mehrheitlich russisch angeführten Betreiberkonsortiums der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream ist, will an diesem Mittwoch in Rotenburg an der Wümme im SPD-Wahlkampf auftreten. Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte sich von den Rosneft-Plänen Schröders distanziert ("Ich würde das nicht tun.")  

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