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Wirtschaftssanktionen gegen Russland zeigen keine Wirkung


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Ostdeutsche Landeschefs gegen Russland-Sanktionen

Von dpa, t-online
29.01.2018Lesedauer: 1 Min.
Vier von fünf Ministerpräsidenten, die an der Konferenz teilnahmen: Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern, SPD) Bodo Ramelow (Thüringen, Linke), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) und Michael Kretschmer (Sachsen, CDU).
Vier von fünf Ministerpräsidenten, die an der Konferenz teilnahmen: Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern, SPD) Bodo Ramelow (Thüringen, Linke), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) und Michael Kretschmer (Sachsen, CDU). (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa-bilder)
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In Berlin tagen die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder – und sind sich bei einem Thema einig: Die Russland-Sanktionen seien wirkungslos und schadeten vor allem dem Osten.

Die ostdeutschen Ministerpräsidenten stellen die wegen des Ukraine-Konflikts gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen in Frage. Die Strafmaßnahmen der Europäischen Union hätten sich als wirkungsloses Instrument erwiesen, sagte Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) am Montag nach einem Treffen mit seinen Ost-Kollegen in Berlin. "Und die Wahrscheinlichkeit, dass es Wirkung entfaltet, wird von Tag zu Tag geringer."

Die EU-Staaten hatten 2014 mit Wirtschaftssanktionen auf die Annexion der Krim und Russlands sonstiges Agieren in der Ukraine-Krise reagiert. Zuletzt wurden sie bis zum Sommer verlängert. Russland hatte im Gegenzug ein Einfuhrverbot für Lebensmittel verhängt.

Für den Abbau der Sanktionen

Haseloff sprach von einem Bruch des Völkerrechts. "Aber es gibt eben auch den Befund, dass die Betroffenheit der Wirtschaftsunternehmen in den ostdeutschen Flächenländern besonders stark ist und in den westdeutschen Flächenländern eher eine marginale, zumindest aber untergeordnete Rolle spielt." Nötig seien neue "methodische Ansätze", um den Konflikt zu befrieden. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betonte: "Wir sind ganz klar für den Abbau der wechselseitigen Sanktionen".

Quelle:
- dpa

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