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Rätsel um Wahlbeteiligung in Frankfurt gelöst

"Das ist sehr ärgerlich"  

Rätsel um Wahlbeteiligung in Frankfurt gelöst

26.02.2018, 14:43 Uhr | dpa

Rätsel um Wahlbeteiligung in Frankfurt gelöst. SPD-Kandidat Peter Feldmann: Der amtierende Frankfurter Oberbürgermeister freute sich schon über die Wahlbeteiligung – und wurde dann enttäuscht. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)

SPD-Kandidat Peter Feldmann: Der amtierende Frankfurter Oberbürgermeister freute sich schon über die Wahlbeteiligung – und wurde dann enttäuscht. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Verwirrung um die Wahlbeteiligung bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl: Am Sonntag errechnete die Stadt eine rekordverdächtige Beteiligung, die dann immer weiter absackte. Jetzt ist der Grund klar.

Ein Rechenfehler hat am Wahlsonntag dazu geführt, dass die Stadt Frankfurt zunächst eine falsche Wahlbeteiligung an der Oberbürgermeisterwahl angegeben hat. "Fälschlicherweise ist die Zahl der Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl stehen geblieben", sagte der für Statistik zuständige CDU-Baudezernent Jan Schneider am Montag. Es sei also eine nicht korrekte Bezugsgröße verwendet worden.

"Das ist noch nicht vorgekommen"

Bei der Bundestagswahl waren in Frankfurt deutlich weniger Menschen wahlberechtigt – denn bei der OB-Wahl konnten am Sonntag auch die in Frankfurt gemeldeten EU-Bürger mit entscheiden. Dan man mit einem kleineren Personenkreis gerechnet habe, hätten sich die Prozentsätze "deutlich" erhöht, sagte Schneider. "Das ist sehr ärgerlich und noch nicht vorgekommen. Leider haben wir es erst heute Nacht bei der Nachbereitung gesehen."

Nachdem am Sonntag tagsüber aus den repräsentativ ausgewählten Wahllokalen durchweg hohe Wahlbeteiligung von zuletzt 55,8 Prozent gemeldet worden waren, sah es nach der Schließung der Wahllokale ganz anders aus. Nach der Auszählung in den Wahlbezirken blieb nur eine Beteiligung von 37,6 Prozent übrig.

Kandidaten und Parteien hatten sich zu früh über eine rekordverdächtige Beteiligung an der Wahl gefreut. So versicherte etwa Amtsinhaber Peter Feldmann von der SPD, der mit 46 Prozent die meisten Wählerbestimmen erhalten hatte, noch am Wahlabend: "Noch mehr als über mein Ergebnis freue ich mich über diese Beteiligung!" Am 11. März kommt es zwischen Feldmann und der CDU-Kandidatin Bernadette Weyland zu einer Stichwahl.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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