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Ermittler im Fall L├╝bcke finden gesuchtes Auto

Von dpa
Aktualisiert am 09.07.2019Lesedauer: 2 Min.
Stephan E.
Stephan E., Tatverd├Ąchtiger im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspr├Ąsidenten Walter L├╝bcke, wird zum Bundesgerichtshof gebracht. (Quelle: Uli Deck./dpa)
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Kassel (dpa) - Im Mordfall L├╝bcke haben die Ermittler weitere Fortschritte gemacht. Sie fanden nach dpa-Informationen in Kassel ein gesuchtes Auto mit th├╝ringischem Kennzeichen, das mit dem Tatverd├Ąchtigen Stephan E. in Verbindung gebracht wird.

Zuvor hatte die "Hessische/Nieders├Ąchsische Allgemeine" ├╝ber den Fund berichtet. Der Skoda ist auf ein Familienmitglied zugelassen. Stephan E. soll es kurz vor der Tatnacht ├╝bernommen haben. Die Ermittler fanden das Fahrzeug in der Umgebung des Wohnhauses des Verd├Ąchtigen.

In der Nacht des Mordes an dem Kasseler Regierungspr├Ąsidenten Walter L├╝bcke waren einem Zeugen zwei Autos aufgefallen, die durch den Wohnort des CDU-Politikers fuhren. Ein Auto beschrieb er als VW Caddy, das andere konnte er Medienberichten zufolge nicht beschreiben. Sp├Ąter h├Ątten die Ermittlungen ergeben, dass Stephan E. einen solchen VW Caddy fahre, der auf seine Frau zugelassen sei. Ob es sich bei dem gefundenen Skoda um das andere Auto handelt, ist unklar.

Bekannt ist nun auch, dass der festgenommene Markus H. im gleichen Sch├╝tzenverein war wie der Tatverd├Ąchtige. Er habe wie Stephan E. mit dem Bogen trainiert, aber auch mit Feuerwaffen geschossen, erkl├Ąrte der Vorsitzende des Sch├╝tzenclub 1952 Sandershausen, Reiner Weidemann. Auch H. sei augenscheinlich "ein normaler ruhiger Typ" gewesen. Beide h├Ątten keinen Zugriff auf die Waffen des Vereins gehabt. Markus H. wird von der Bundesanwaltschaft Beihilfe zum Mord vorgeworfen, er soll den Kontakt zwischen Stephan E. und Elmar J. hergestellt haben, dem mutma├člichen Verk├Ąufer der Tatwaffe.

Walter L├╝bcke war am 2. Juni in seinem Haus im Landkreis Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der 45-j├Ąhrige Stephan E. hatte die Tat zun├Ąchst gestanden, sp├Ąter aber sein Gest├Ąndnis widerrufen.

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