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Berlin: Bundestag fährt Sicherheitsmaßnahmen hoch

"Dringende Empfehlung"  

Corona-Situation: Bundestag fährt Sicherheitsmaßnahmen hoch

30.08.2020, 11:59 Uhr | dpa

Berlin: Bundestag fährt Sicherheitsmaßnahmen hoch. Wolfgang Schäuble: Der Bundestagspräsident hat eine Hausmitteilung für schärfere Corona-Maßnahmen versendet.  (Quelle: imago images/photothek)

Wolfgang Schäuble: Der Bundestagspräsident hat eine Hausmitteilung für schärfere Corona-Maßnahmen versendet. (Quelle: photothek/imago images)

Die Angst vor Corona wird auch im Bundestag wieder größer, jetzt mahnt Bundestagspräsident Schäuble zu mehr Sicherheitsmaßnahmen. Die werden das Bild des Reichstags verändern.

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen fährt der Bundestag nach der Sommerpause seine Sicherheitsmaßnahmen hoch. In einer soeben verschickten Hausmitteilung empfiehlt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble dringend das Tragen einer Maske in allen Gebäuden des Bundestages ab dem 1. September.

"Diese dringende Empfehlung gilt ab dem Betreten der Liegenschaften grundsätzlich für alle Personen und alle Verkehrsflächen wie zum Beispiel die Flure und Treppenhäuser, Aufenthaltsbereiche, Sanitärräume, Gastronomiebereiche (mit Ausnahme am Tisch) und die Bibliothek, aber auch für Sitzungssäle und Besprechungsräume", heißt es in der Hausmitteilung, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

3.100 Beschäftigte von den Maßnahmen betroffen 

"Im Plenarsaal, in Sitzungssälen und Besprechungsräumen sowie in Büroräumen, insbesondere dem eigenen, kann die Maske abgenommen werden, wenn man einen Sitzplatz mit dem erforderlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern eingenommen hat und eine gute Belüftung gewährleistet ist." Abgenommen werden könne die Maske auch bei Redebeiträgen im Plenarsaal und anderen Sitzungssälen, wobei auch hier auf die Einhaltung des Mindestabstands zu achten sei.

Eine ähnliche "dringende Empfehlung" zum Maske-Tragen hatte Schäuble vor kurzem schon den 709 Bundestagsabgeordneten in einem Schreiben gegeben. Die nun verschickte Hausmitteilung richtet sich vorrangig an die rund 3.100 Beschäftigten der Bundestagsverwaltung sowie die knapp 2.800 Mitarbeiter der Abgeordneten in Berlin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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