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Opposition fordert bessere Vorbereitung auf Corona-Herbst

"Mehr Tests, Filter, Schulbusse"  

Opposition fordert bessere Vorbereitung auf Corona-Herbst

03.07.2021, 10:46 Uhr | AFP

Opposition fordert bessere Vorbereitung auf Corona-Herbst. Offene Gastronomie in Deutschland: Die Bundesregierung soll sich schon jetzt auf den Corona-Herbst vorbereiten. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Offene Gastronomie in Deutschland: Die Bundesregierung soll sich schon jetzt auf den Corona-Herbst vorbereiten. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Die Opposition sieht die Bundesregierung in der Pflicht: Um im Herbst steigende Infektionszahlen zu vermeiden, müssten schon jetzt Pläne aufgestellt werden – vor allem in einem Bereich.

Die Oppositionsparteien Grüne, Linke und FDP drängen die Bundesregierung, das Land besser auf möglicherweise steigende Corona-Infektionszahlen im Herbst vorzubereiten. "Jetzt müssen die Vorbereitungen für den Herbst getroffen werden und insbesondere die Schulen auf möglicherweise wieder steigende Infektionszahlen vorbereitet werden", sagte die Linken-Vorsitzende Janine Wissler der neuen Ausgabe des "Spiegel". Im vergangenen Sommer sei dies komplett versäumt worden.

"Mehr Tests nach den Ferien, Luftfilter, mehr Schulbusse für den Herbst" forderte Wissler. Es müsse alles getan werden, um eine weitere Welle zu verhindern. Das Impfen müsse dringend beschleunigt werden, zudem müsse mit der Notwendigkeit einer dritten Impfung im Herbst gerechnet werden. "Deshalb halten wir die geplante Schließung der Impfzentren für falsch und verfrüht", sagte die Linken-Chefin.

Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt befürchtet eine weitere Corona-Welle im Herbst. "Bei der Deltavariante darf sich das Planungsversagen der Bundesregierung nicht erneut wiederholen", sagte sie. Die Bundesregierung dürfe sich auf den aktuell niedrigen Infektionszahlen nicht ausruhen, sondern müsse "diesmal endlich vorausschauende Politik machen".

Göring-Eckardt fordert, "jetzt sofort" Teststationen an den Grenzen einzurichten und alle Urlaubsrückkehrer zu Tests zu verpflichten. "Wer aus Risikogebieten zurückkehrt, sollte zweimal getestet werden", sagte sie. Ebenso müsse die Impfkampagne gezielt Menschen adressieren, die bisher beim Impfen noch unschlüssig waren oder ihre Termine für die Zweitimpfung haben verstreichen lassen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, drängt ebenfalls auf eine veränderte Impfkampagne. "Wir benötigen auch mehr mobile Impfteams in der Fläche, um Unentschlossene besser aufzuklären und zu erreichen. Das gilt insbesondere für soziale Brennpunkte", sagte Buschmann.

Überdies forderte er die Bundesregierung auf, "Impfstoffkapazitäten aus den Ländern aufkaufen, in denen die Impfbereitschaft nachlässt. Das ist derzeit etwa in den USA der Fall." Es dürfe "nicht wieder zu spät und zu wenig Impfstoff für Nachimpfungen bestellt werden", sagte der FDP-Politiker.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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