• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Innere Sicherheit: Länder wollen besseren Katastrophenschutz


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextGasspeicher füllen sich schnellerSymbolbild für einen TextLeere Versprechen: Behörde verklagt TeslaSymbolbild für einen TextFeuerwehrkräften geht das Wasser ausSymbolbild für einen TextWohnhaus in London explodiertSymbolbild für einen Text"Viel zu peinlich": Zverev schämte sichSymbolbild für einen TextIndien schießt Satellit in falschen OrbitSymbolbild für einen TextWeltmeister will nicht zur WM in KatarSymbolbild für einen TextQueen streicht kurzfristig TraditionsterminSymbolbild für einen TextCalmund motzt Rach anSymbolbild für einen TextDeutschland droht Handy-KnappheitSymbolbild für einen TextFrauen attackieren Mann mit KugelschreiberSymbolbild für einen Watson TeaserZDF-Moderatorin für Auftritt verspottetSymbolbild für einen TextDas hilft bei einem Reizmagen

Länder wollen besseren Katastrophenschutz

Von dpa
Aktualisiert am 28.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine zerstörte Brücke in Ahrweiler.
Eine zerstörte Brücke in Ahrweiler. (Quelle: Boris Roessler/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

München (dpa) - Nach den jüngsten Erfahrungen mit Flutkatastrophen wollen die Bundesländer im kommenden Jahr den Katastrophenschutz neu organisieren und verbessern.

"Wir sind uns einig, dass in Zukunft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz in Bonn diese koordinierende Funktion übernehmen soll. In dem Krisenstab muss dann jedes Bundesland vor Ort vertreten sein", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Der Freistaat übernimmt zum Jahreswechsel turnusmäßig den Vorsitz in der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern.

"Nach den Erfahrungen des Jahres 2021 mit schlimmen Naturkatastrophen haben alle Länder das gemeinsame Interesse, den Katastrophenschutz in Deutschland noch besser aufzustellen. Da müssen wir noch besser werden", betonte Herrmann. Es komme immer häufiger zu Starkregen-Ereignissen und in der Folge zu Hochwasser an Stellen, "wo niemand es vermutet hätte. Darauf müssen wir uns einstellen und dazu gehört auch eine bessere länderübergreifende Koordinierung."

Die Länder seien sich einig, dass es für die Neuorganisation keine Grundgesetzänderung brauche. "Wir haben ja auch andere vergleichbare Zentren auf Bundesebene, wie die gemeinsamen Terrorabwehrzentren gegen Rechtsextremismus und gegen islamistischen Terrorismus", sagte Herrmann. Die Neuorganisation habe aber nicht zum Ziel, die föderale Zuständigkeit anzutasten. "Wir brauchen keinen neuen Oberbefehlshaber im Katastrophenschutz, aber wir brauchen eine bessere Koordinierung. Da brechen wir uns keinen Zahn aus der föderalistischen Krone."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Magnum"-Star Roger E. Mosley ist tot
Roger E. Mosley: Der Serienstar ist im Alter von 83 Jahren gestorben.


Als Beispiel nannte Herrmann schon die Weitergabe von Informationen vor einem Katastrophenfall, etwa Wetterdaten: "Wir brauchen dann eine Koordinierung in der richtigen Reaktion. Das haben wir eigentlich schon vor Jahren bei länderübergreifenden Hochwasser-Situationen gemerkt. Wir müssen die Hilfseinsätze und auch die Solidarität zwischen den Ländern vernünftig steuern."

Dringenden Verbesserungsbedarf gebe es auch bei der Warnung der Bevölkerung mittels klassischer Sirenen und modernster Technik direkt auf die Handys (Cell-Broadcasting), wie es das in anderen Staaten schon gebe. "Wir brauchen beides. Zum einen, weil es Leute gibt, die etwa nachts um zwei Uhr nicht auf ihr Handy schauen und dann auch nicht erfahren, was da an Warnungen ankommt. Und zum anderen hat ja auch nicht jeder ein Smartphone", sagte Herrmann. "Da ist Eile geboten, darin sind wir uns alle einig."

Bereits im Laufe des nächsten Jahres bis Herbst solle die neue Koordinierungsstelle dann funktionieren. "Ich hoffe auch, dass das Cell-Broadcasting im nächsten Jahr zumindest in den Probebetrieb geht", sagte Herrmann. Aktuell verfüge alleine Bayern über rund 11.500 Sirenenanlagen, die zum größten Teil zur Feuerwehralarmierung genutzt würden. Diese würden nun digital umgerüstet, damit künftig auch die Warnung mit dem Katastrophenschutz-Signal möglich sei.

"Wir wollen die Zahl der Sirenen in Bayern auf rund 26.000 verdoppeln. Derzeit erarbeiten wir ein Sirenenförderprogramm", sagte Herrmann. Der Bund stelle den Ländern dafür 88 Millionen Euro zur Verfügung, auf Bayern entfielen davon rund 13,4 Millionen Euro. Aus Sicht der Länder reicht das nicht aus. "An den Bund geht die klare Erwartung, das Förderprogramm für Sirenen deutlich aufzustocken", so Herrmann.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Annika Leister
Von Miriam Hollstein, Annika Leister
CSUDeutsche Presse-AgenturDeutschlandNaturkatastrophe
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website