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Regierung erwartet Hunderttausende Neuinfektionen pro Tag

Von dpa
Aktualisiert am 20.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Eine Mitarbeiterin einer Teststation nimmt einen Abstrich f├╝r einen Corona-Test.
Eine Mitarbeiterin einer Teststation nimmt einen Abstrich f├╝r einen Corona-Test. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Deutschland wird nach Einsch├Ątzung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Mitte Februar wahrscheinlich mit mehreren Hunderttausend Corona-Neuinfizierten pro Tag konfrontiert sein.

Am Donnerstag z├Ąhlte das Robert Koch-Institut bereits ├╝ber 133.000 Neuinfektionen. F├╝r Mitte, Ende Februar erwartet Lauterbach eine neue Belastungsprobe f├╝r die Krankenh├Ąuser. Am Montag wollen Bund und L├Ąnder auf Spitzenebene ├╝ber weitere Schutzma├čnahmen beraten. Lauterbachs Gesundheitsministerium zog heftige Kritik aus der Union auf sich - der Vorwurf: J├╝ngste ├änderungen beim Genesenenstatus und beim Impfstatus von Menschen mit Erstimpfung des Pr├Ąparats von Johnson&Johnson seien nicht klar mitgeteilt worden.

Lauterbach sagte am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz", Szenarien mit einem rasante Anstieg der Fallzahlen "haben die gr├Â├čte Wahrscheinlichkeit". Andere L├Ąnder k├Ânnten solch hohe Zahlen verkraften. "Da wir in Deutschland eine hohe Zahl von Ungeimpften bei den ├älteren haben, kann es bei uns ganz anders ausgehen als beispielsweise in Italien, Frankreich oder England."

Sieben-Tage-Inzidenz ├╝ber 600

Die Zahlen in Deutschland schnellen weiter rasant in die H├Âhe. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Donnerstag erstmals ├╝ber 600 - der Wert lag bei 638,8 registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Lauterbach hatte gesagt, die Dunkelziffer liege etwa bei Faktor zwei.

Lauterbach sagte: "Die richtige Belastung auf den Intensivstationen w├╝rde ich Mitte, Ende Februar erwarten, das ist noch ein Monat hin und dann hoffe ich, dass es dann noch gut aussieht."

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PCR-Tests nicht mehr f├╝r alle

Angesichts knapper werdender PCR-Tests will Lauterbach Besch├Ąftigte in sensiblen Gesundheitseinrichtungen bei der Laborauswertung bevorzugen. "Wir werden tats├Ąchlich so hohe Fallzahlen bekommen, dass wir die PCR verteilen m├╝ssen, priorisieren m├╝ssen, dazu werde ich am Wochenende einen Vorschlag vorlegen, wie das passieren soll", k├╝ndigte Lauterbach an. Ein Verordnungsentwurf sieht "eine vorrangige Befundung von Probenmaterial von Besch├Ąftigten mit Kontakt zu besonders vulnerablen Personengruppen" vor. Die Beschlussvorlage soll laut Lauterbach am Montag bei der Ministerpr├Ąsidentenkonferenz beschlossen werden.

Deutsche Kliniken dringen auf mehr Tempo f├╝r eine Impfpflicht. "Wir haben die gro├če Sorge, dass die Politik den richtigen Zeitpunkt f├╝r eine Impfpflicht verpasst und wir bei der n├Ąchsten Variante wieder vor den gleichen Problemen in den Krankenh├Ąusern stehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft, Gerald Ga├č, der "Augsburger Allgemeinen". Auch Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) spricht sich f├╝r eine "z├╝gige Entscheidung" aus, wie er der "Passauer Neuen Presse" sagte.

Union kritisiert: Kommunikation "ein Totalausfall"

Heftige Kritik an der Kommunikation von Lauterbachs Ministerium kam aus der Union. Stein des Ansto├čes sind eine Verk├╝rzung der Geltungsdauer des Genesenenstatus von sechs Monate auf 90 Tage sowie die ├änderung, dass man nach einer Johnson&Johnson-Erstimpfung erst mit einer zweiten Impfung als voll gesch├╝tzt gilt. Bisher reichte eine Impfung. Die ├änderungen waren lediglich auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Institut bekannt gemacht worden, nachdem eine vom Gesundheitsressort auf den Weg gebrachte Verordnung diese Beh├Ârden dazu die Kompetenz gegeben hatte.

Sachsen-Anhalts Ministerpr├Ąsident Reiner Haseloff (CDU) sagte der "Welt": "Wir m├╝ssen versuchen, die Menschen mit Argumenten zu gewinnen und nicht, indem wir sie ├╝berrumpeln." Er sei nicht mehr bereit, ein Verfahren im Bundesrat mitzutragen, "bei dem man die konkreten Konsequenzen nicht kennt". Saarlands Ministerpr├Ąsident Tobias Hans (CDU) sagte dem Blatt, zwar sei es richtig, sich nach den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu richten. Doch es reiche daf├╝r nicht, "eine Regel├Ąnderung auf seine Website zu schreiben". Der gesundheitspolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), monierte, die Kommunikation der Entscheidungen sei "ein Totalausfall" gewesen.

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