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DĂ€nemark und England beenden trotz Omikron die Maskenpflicht

Von dpa
Aktualisiert am 27.01.2022Lesedauer: 3 Min.
"Hier entlang zum Ende der Pandemie": Werbung fĂŒr Impfungen in der Londoner U-Bahn.
"Hier entlang zum Ende der Pandemie": Werbung fĂŒr Impfungen in der Londoner U-Bahn. (Quelle: Tejas Sandhu/imago-images-bilder)
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Sie verbuchen Zehntausende Corona-Infektionen tĂ€glich – dennoch streichen DĂ€nemark und Großbritannien nun fast alle Restriktionen in der Pandemie. Omikron macht den Regierungen Hoffnung.

Trotz Zehntausender Neuinfektionen pro Tag wollen DĂ€nemark und England kĂŒnftig fast ohne Corona-Maßnahmen auskommen. In England sind am Donnerstag erneut die Masken gefallen, in DĂ€nemark soll es in der kommenden Woche so weit sein. Beide Regierungen verlassen sich darauf, dass Omikron die meisten Infizierten von schweren VerlĂ€ufen verschont.


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Vom kommenden Dienstag, dem 1. Februar an, mĂŒssen die DĂ€nen an den meisten Orten keine Masken mehr tragen oder Impfnachweise zeigen, wie die dĂ€nische MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen am Mittwochabend in Kopenhagen sagte. Damit folgt ihre Regierung den Weisungen der zustĂ€ndigen Kommission, die empfohlen hatte, die Notfallmaßnahmen zur BekĂ€mpfung der Pandemie – und damit die meisten BeschrĂ€nkungen – auslaufen zu lassen.

Hohe Impfbereitschaft als "Superwaffe"

Frederiksen bezeichnete den Schritt als Meilenstein. "Wir sagen "Auf Wiedersehen" zu EinschrĂ€nkungen und "Hallo" zu dem Leben, das wir vor Corona kannten", sagte die Regierungschefin. Die hohe Impfbereitschaft habe sich als "Superwaffe" herausgestellt, so Frederiksen weiter. Omikron rufe seltener schwere KrankheitsverlĂ€ufe hervor und die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering, sagte Frederiksen. In DĂ€nemark sind mehr als 80 Prozent der Gesamtbevölkerung zweifach geimpft. Die HĂ€lfte der DĂ€nen hat bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten.

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Die MinisterprĂ€sidentin mahnte die Menschen aber auch dazu, RĂŒcksicht zu nehmen auf Risikogruppen wie Ältere, gesundheitlich GeschwĂ€chte und Menschen mit chronischen Erkrankungen. "Jeder muss sich auch in einem offenen DĂ€nemark sicher fĂŒhlen", sagte die sozialdemokratische Politikerin. Bleiben sollen vorerst eine Testpflicht fĂŒr einige Einreisende sowie nicht verpflichtende Empfehlungen zu Tests und anderen Vorsichtsmaßnahmen.

Wie genau ist Ihr Corona-Schnelltest? Mit diesem Tool können Sie es auf Grundlage der offiziellen Daten des Paul-Ehrlich-Instituts ĂŒberprĂŒfen.

Ab nĂ€chstem Monat sollen nun in DĂ€nemark Diskotheken wieder normal öffnen und Großveranstaltungen ungehindert ĂŒber die BĂŒhne gehen können – obwohl das Land derzeit Tag fĂŒr Tag Rekordwerte an Neuinfektionen zĂ€hlt. Am Mittwoch wurden 46.747 neue Corona-FĂ€lle gemeldet. Nach EinschĂ€tzung der Regierung werden die Zahlen im Februar weiter steigen, bevor sie wieder fallen.

Experten zeigten sich teilweise skeptisch. Der Mathematiker und Epidemiologe Viggo Andreasen von der UniversitĂ€t Roskilde unterstĂŒtzt die Lockerungen im Prinzip, hĂ€tte sich aber fĂŒr eine leichte Verzögerung ausgesprochen. Er fĂŒrchtet, dass bei noch höheren Infektionszahlen so viele Menschen gleichzeitig krank sind, dass es Probleme fĂŒr KrankenhĂ€user, Pflegeheime oder Schulen geben könnte.

Großbritannien feiert Freedom Day 2.0

In England, wo durch die Omikron-Welle hindurch relativ große Freiheiten galten, fallen nun auch die bislang noch geltenden Maßnahmen: Ab Donnerstag gilt im grĂ¶ĂŸten britischen Landesteil in den meisten InnenrĂ€umen keine Maskenpflicht mehr und auch die ohnehin nur bei Großveranstaltungen und in Clubs eingesetzten Impf- oder Testnachweise mĂŒssen nicht mehr kontrolliert werden. Die Empfehlung, von zu Hause aus zu arbeiten, ist ebenfalls Geschichte. Es ist der Freedom Day 2.0 – allerdings ohne großen Knall wie im letzten Jahr, da das Land sich völlig im Sog der Partygate-AffĂ€re um Premier Boris Johnson befindet.

Johnsons stark unter Druck stehende Regierung hat die wegen der Omikron-Variante eingefĂŒhrten, sogenannten Plan-B-Maßnahmen auslaufen lassen, nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit Anfang Januar rapide gefallen war. Er hatte die BeschrĂ€nkungen im Dezember nur mit UnterstĂŒtzung der Opposition gegen den Widerstand in seiner eigenen Partei durchs Parlament gebracht.

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In der britischen Hauptstadt London gilt weiterhin in Bahnen und Bussen eine Maskenpflicht. Auch einige SupermĂ€rkte rufen ihre Kunden weiterhin dazu auf, eine Maske zu tragen. Ansonsten wird es wieder zur Privatsache, wer sich wo und wie vor dem Virus schĂŒtzen will.

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In den vergangenen Tagen haben sich die Neuinfektionen im Vereinigten Königreich auf hohem Niveau eingependelt – tĂ€glich werden zwischen 80.000 und 100.000 Neuinfektionen gemeldet, die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei rund 945 (Stand: 21. Januar). Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenstĂ€ndig ĂŒber ihre Corona-Politik und wĂ€hlen einen etwas vorsichtigeren Weg.

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