• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Waffenlieferungen: Prominente warnen Scholz in Brief vor Drittem Weltkrieg


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextF├╝nf Tote bei GletscherbruchSymbolbild f├╝r einen TextSchwerer Startunfall in Silverstone Symbolbild f├╝r einen TextDeutsche ├ťberraschung in WimbledonSymbolbild f├╝r einen TextH├╝pfburg-Unfall: Kinder schwer verletzt Symbolbild f├╝r einen TextAbgeordneter nach Foto mit Xi positivSymbolbild f├╝r einen TextBadeunfall bei Summerjam ÔÇô Gro├čfahndungSymbolbild f├╝r einen TextLohnt sich der "Polizeiruf" heute Abend?Symbolbild f├╝r einen TextGeorg Kofler zeigt sich mit neuer FrauSymbolbild f├╝r einen TextHackerangriff: Uni macht MillionengewinnSymbolbild f├╝r ein VideoGro├če Nackt-Parade in MexikoSymbolbild f├╝r einen TextNachbarin findet Blutspritzer an Haust├╝rSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserCathy Hummels: Neue Liebes-SpekulationSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Prominente warnen Scholz in Brief vor Drittem Weltkrieg

Von dpa
Aktualisiert am 29.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Alice Schwarzer: Die Lieferung gro├čer Mengen schwerer Waffen k├Ânnte Deutschland selbst zur Kriegspartei machen.
Alice Schwarzer: Die Lieferung gro├čer Mengen schwerer Waffen k├Ânnte Deutschland selbst zur Kriegspartei machen. (Quelle: Oliver Berg/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

K├Âln (dpa) - Prominente wie die Feministin Alice Schwarzer, der Schriftsteller Martin Walser und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar haben in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) appelliert, nicht noch mehr schwere Waffen an die Ukraine zu liefern.

Dem russischen Pr├Ąsidenten Wladimir Putin d├╝rfe kein Motiv f├╝r eine Ausweitung des Krieges auf die Nato geliefert werden, schreiben die Unterzeichner in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Sie warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Zu den 28 Erstunterzeichnern geh├Âren der Autor Alexander Kluge, der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel, der S├Ąnger Reinhard Mey, die Kabarettisten Gerhard Polt und Dieter Nuhr, die Schauspieler Lars Eidinger und Edgar Selge und die Schriftstellerin Juli Zeh.

Der Bundestag hatte am Donnerstag mit gro├čer Mehrheit die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine gebilligt. Anders als viele Kritiker, die Scholz eine zaudernde Haltung vorwerfen, bekunden die Unterzeichner des Briefes ihre Unterst├╝tzung daf├╝r, dass der Bundeskanzler bisher alles getan habe, um eine Ausweitung des Ukraine-Kriegs zum Dritten Weltkrieg zu vermeiden. "Wir hoffen darum, dass Sie sich auf Ihre urspr├╝ngliche Position besinnen und nicht, weder direkt noch indirekt, weitere schwere Waffen an die Ukraine liefern. Wir bitten Sie im Gegenteil dringlich, alles dazu beizutragen, dass es so schnell wie m├Âglich zu einem Waffenstillstand kommen kann; zu einem Kompromiss, den beide Seiten akzeptieren k├Ânnen."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir nehmen eure Hauptst├Ądte ins Visier"
Alexander Lukaschenko schaut in die Kamera (Archivbild): Der Pr├Ąsident vom Belarus hat jetzt dem Westen gedroht.


Deutschland k├Ânne selbst zur Kriegspartei werden

Die Unterzeichner betonen, dass Putin mit dem Angriff auf die Ukraine das V├Âlkerrecht gebrochen habe. Dies rechtfertige aber nicht, das "Risiko der Eskalation dieses Krieges zu einem atomaren Konflikt in Kauf zu nehmen". Die Lieferung gro├čer Mengen schwerer Waffen k├Ânnte Deutschland selbst zur Kriegspartei machen. "Ein russischer Gegenschlag k├Ânnte sodann den Beistandsfall nach dem Nato-Vertrag und damit die unmittelbare Gefahr eines Weltkriegs ausl├Âsen."

Eine zweite "Grenzlinie" sei das Leid der ukrainischen Zivilbev├Âlkerung. "Dazu steht selbst der berechtigte Widerstand gegen einen Aggressor in einem unertr├Ąglichen Missverh├Ąltnis. Wir warnen vor einem zweifachen Irrtum: Zum einen, dass die Verantwortung f├╝r die Gefahr einer Eskalation zum atomaren Konflikt allein den urspr├╝nglichen Aggressor angehe und nicht auch diejenigen, die ihm sehenden Auges ein Motiv zu einem gegebenenfalls verbrecherischen Handeln liefern. Und zum andern, dass die Entscheidung ├╝ber die moralische Verantwortbarkeit der weiteren "Kosten" an Menschenleben unter der ukrainischen Zivilbev├Âlkerung ausschlie├člich in die Zust├Ąndigkeit ihrer Regierung falle. Moralisch verbindliche Normen sind universaler Natur."

Der Offene Brief wurde nun auf derWebsite des Magazins "Emma"ver├Âffentlicht. Jede und jeder sei eingeladen, ebenfalls zu unterzeichnen, sagte Alice Schwarzer der Deutschen Presse-Agentur.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier
BundestagDeutsche Presse-AgenturDeutschlandNatoOlaf ScholzSPDUkraineWladimir Putin
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website