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Cem Özdemir äußert sich zum angeblichen Dackel-Verbot


Regeln zur Qualzucht
Cem Özdemir äußert sich zu "Dackel-Verbot"

Von t-online, lim

Aktualisiert am 28.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Cem Özdemir: Er spricht von Falschbehauptungen.Vergrößern des BildesCem Özdemir: Er spricht von Falschbehauptungen. (Quelle: dts Nachrichtenagentur/imago)
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Wird der Dackel als Rasse verboten? Darüber diskutieren Expertinnen und Experten. Die Tiere leiden oft gesundheitlich unter der Qualzucht. Jetzt äußert sich der Landwirtschaftsminister.

Ein neues Tierschutzgesetz empört Hundehalter und Verbände. Im Tierschutzgesetz geht es um Qualzuchten – teils sind diese bereits verboten. Darunter fällt, wenn Tiere so gezüchtet werden, dass sie Menschen optisch gefallen, dafür aber ein qualvolles Leben ertragen müssen. Die Qual kommt unter anderem dadurch, dass die Hunde schwer Luft bekommen, krankheitsanfälliger sind oder taub werden.

Der Hausmeister Krause Darsteller Tom Gerhardt sagte der "Bild": "Ich bin völlig entsetzt über diese Idee. Hausmeister Krause geht dann in den Untergrund und radikalisiert sich mit seinen Dackelkameraden." Er kenne viele glückliche, gesunde Dackel und könne sich nicht vorstellen, dass ein solches "Verbot" kommt. Nun reagiert Landwirtschaftsminister Cem Özdemir auf die Aussagen von Gerhardt.

Özdemir warnt vor Falschbehauptungen

Özdemir schreibt dazu auf der Plattform X: "Diese Falschbehauptungen beziehen sich offenbar auf Regeln zur sogenannten Qualzucht. Die wurden erstmals 1986 eingeführt und zuletzt 2013 konkretisiert."

Es gehe um Qualzuchtmerkmale und die Gesundheit der Tiere und nicht "um das pauschale Verbot von bestimmten Rassen. Mit Falschbehauptungen erweist man den Tieren und dem Tierschutz einen Bärendienst."

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Einige Tierrassen werden so gezüchtet, dass sie bestimmte Merkmale erfüllen: Stupsnasen, kurze Beine, lange Körper, lange Ohren oder ähnliches. Durch diese Qualzucht werden die Tiere oft krankheitsanfällig und leiden beispielsweise unter den dadurch entstehenden Schmerzen. "Atemnot, schmerzender Rücken, entzündete Augen & kurzes Leben: Das sind einige der schlimmen Folgen von Qualzucht", schreibt der Landwirtschaftsminister. Und weiter: "Kein Tierhalter möchte, dass sein geliebter Hund an Gebissfehlbildungen oder schmerzhaften Gelenkproblemen leidet, kaum atmen kann oder sogar früher stirbt."

Tiere, die bereits Qualzuchtmerkmale aufweisen, dürfen gehalten, aber nicht mehr zur Zucht verwendet werden und sie dürften auch nicht mehr ausgestellt werden. So will das Gesetz spätere Generationen vor den schmerzvollen Folgen schützen. Damit gehe es aber nicht ganzen Hunderassen an den Kragen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • X-Profil von Cem Özdemir
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