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Strack-Zimmermann entschuldigt sich für Scholz-Kritik – nicht beim Kanzler


Autismus-Vorwurf
Strack-Zimmermann entschuldigt sich – aber nicht bei Scholz

Von dpa, sic

Aktualisiert am 30.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei einer Rede im Bundestag (Archivbild).Vergrößern des BildesMarie-Agnes Strack-Zimmermann (Archivbild): In einem Interview kritisierte Kanzler Scholz scharf. (Quelle: Hannes P Albert/dpa)
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Marie-Agnes Strack-Zimmermann griff Olaf Scholz heftig an. Dann wird sie kritisiert und entschuldigt sich – doch ihre Aussagen gegen Scholz nimmt sie nicht zurück.

SPD-Chef Lars Klingbeil hat der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nach ihrer heftigen Kritik an Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine Entschuldigung nahegelegt. "Das ist eine verbale Entgleisung, die ich absolut unanständig finde. Wenn Frau Strack-Zimmermann Anstand hat, entschuldigt sie sich beim Bundeskanzler", sagte Klingbeil der "Bild".

Man habe sich unter den demokratischen Parteien auf einen fairen Europawahlkampf verständigt. "Ich gehe fest davon aus, dass das auch für die FDP-Spitzenkandidatin gilt."

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese bezeichnete die Äußerungen als "Total-Ausfall". Sie seien abwertend gemeint, unwürdig und befremdlich. Strack-Zimmermann hatte Kanzler Scholz in einem Interview als "krassen Rechthaber" mit "geradezu autistischen Zügen" bezeichnet.

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Strack-Zimmermann entschuldigt sich – jedoch nicht beim Kanzler

Die FDP-Politikerin hat dann am Donnerstag tatsächlich auf die Kritik an ihren Äußerungen mit einer Entschuldigung reagiert – an den Bundeskanzler war sie jedoch nicht gerichtet. Wie der "Spiegel" berichtet, entschuldigte sich Strack-Zimmermann bei Menschen mit Autismus für die Äußerung, dass Scholz "geradezu autistische Züge" habe.

"Olaf Scholz hat mich mit seiner Art des Handelns und seiner Nichtkommunikation zutiefst enttäuscht und frustriert, da beides unserem Land nicht guttut", wird sie zitiert. "Dass ich mit meinem unbedachten Vergleich Menschen mit Autismus verletzt habe, tut mir sehr leid, und dafür entschuldige ich mich bei allen Betroffenen", fügte sie demnach hinzu. Die FDP-Politikerin sagte weiter: "Mit diesen stehe ich auch bereits im persönlichen Kontakt."

Mit ihren Aussagen sei sie "über das Ziel hinausgeschossen", erklärte Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl – gerade "als jemand, der sich seit vielen Jahren für Kinder, Jugendliche und Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die zurecht Sensibilität von der Gesellschaft erwarten können, einsetzt".

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