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Bericht: Handyauswertung bei Asylverfahren nur wenig hilfreich

Laut Bericht  

Handyauswertung bei Asylverfahren wenig hilfreich

11.10.2018, 12:42 Uhr | AFP

Bericht: Handyauswertung bei Asylverfahren nur wenig hilfreich. Die Dortmunder Flüchtlingserstaufnahmerichtung: Hier können Asylbewerber freies Wlan nutzen.  (Quelle: imago/biky)

Die Dortmunder Flüchtlingserstaufnahmerichtung: Hier können Asylbewerber freies Wlan nutzen. (Quelle: biky/imago)

Die Analyse von Handys soll helfen, Asylverfahren schneller abzuschließen. Doch einem Bericht zufolge werden dadurch offenbar nur selten Täuschungen von Flüchtlingen entlarvt. 

Die Auswertung der Handydaten von Asylbewerbern deckt einem Bericht zufolge nur selten falsche Angaben der Betroffenen auf. Von Januar bis Juli 2018 seien nur bei zwei Prozent der Auswertungen Täuschungen aufgefallen, heißt es in einer Antwort der Bundesinnenministeriums auf eine Linken-Anfrage, wie die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag berichtete. Demnach wurden von knapp 7.000 Flüchtlingen Daten ausgelesen, in 2.000 Fällen erfolgte eine Auswertung, und bei 41 Asylbewerbern gab es Unstimmigkeiten.

Dagegen bestätigte jede dritte Analyse die Angaben der Flüchtlinge, berichtete die Zeitung weiter. In fast zwei Dritteln aller Fälle hätten sich keine Erkenntnisse gewinnen lassen.



Als einen Vorteil der umstrittenen Datenauswertung nennt das Innenministerium dem Bericht zufolge, dass Asylverfahren "schneller abgeschlossen werden" könnten, wenn über das Handy die Angaben der Flüchtlinge bestätigt werden. Diese Argumentation sei "ein schlechter Scherz", sagte die Linken-Innenpolitikerin Ulla Jelpke der "Süddeutschen Zeitung". "Das wiegt die hohen Kosten der Maßnahme und den tiefen Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht von Schutzsuchenden nicht auf."

Verwendete Quellen:
  • AFP

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