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Flüchtlingsversorgung: Laschet kritisiert Scholz-Vorschlag scharf

Flüchtlingsversorgung  

"Indiskutabel": Laschet kritisiert Scholz-Vorschlag

19.03.2019, 07:51 Uhr | dpa

Flüchtlingsversorgung: Laschet kritisiert Scholz-Vorschlag scharf. Flüchtlingsunterkunft in Suhl (Archivbild): Zum kommenden Jahr muss die Flüchtlingsversorgung teilweise neu geregelt werden. (Quelle: imago images/Karina Hessland)

Flüchtlingsunterkunft in Suhl (Archivbild): Zum kommenden Jahr muss die Flüchtlingsversorgung teilweise neu geregelt werden. (Quelle: Karina Hessland/imago images)

Ende des Jahres laufen mehrere Regelungen zur Flüchtlingsversorgung aus. Die von Finanzminister Scholz geplanten Änderungen stoßen nun auf scharfe Kritik in der Union.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat verärgert auf die von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) geplanten Kürzungen bei der Integration von Flüchtlingen reagiert. "Der Vorschlag des Bundesfinanzministers ist indiskutabel", sagte Laschet der "Rheinischen Post".

Und weiter: "Wer den Kommunen die Erstattung der flüchtlingsbedingten Kosten der Unterkunft streichen will, provoziert Steuererhöhungen in den Kommunen wegen der Flüchtlinge – und zündelt damit an dem Konflikt, den wir gerade mühsam befrieden konnten."

Ende 2019 laufen mehrere Regelungen aus: die 670-Euro-Pauschale für Ausländer im Asylverfahren, die Integrationspauschale und die Übernahme der Unterkunftskosten für anerkannte Flüchtlinge. Stattdessen plant das Finanzministerium nach Informationen der "Bild"-Zeitung eine Pauschale pro Flüchtling für die ersten fünf Jahre nach der Ankunft.

Kritik daran hatte am Montag auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut Dedy, geübt. "Bund und Länder müssen einen Weg finden, der den realen Aufwendungen der Kommunen für Flüchtlinge gerecht wird und die Ausgaben für Geduldete einbezieht", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
 

 
Die Zahl der Asylbewerber war zuletzt deutlich zurückgegangen. Wurden 2016 noch knapp 746.000 Asylanträge gestellt, waren es 2018 noch knapp 186.000 Erst- und Folgeanträge. Die Kommunen weisen aber darauf hin, dass viele Asylbewerber – auch nachdem ihr Antrag abgelehnt wurde – erst einmal in Deutschland bleiben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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