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Bundeswehrberater wegen Spionage für Iran festgenommen

50-jähriger Deutsch-Afghane  

Bundeswehr-Berater wegen Spionage für Iran festgenommen

15.01.2019, 12:55 Uhr | rtr

Bundeswehrberater wegen Spionage für Iran festgenommen. Dingo-Fahrzeuge auf dem Stützpunkt Mazar-e-Sharif: Laut "Spiegel" hatte der Festgenommene Informationen über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. (Quelle: imago images/Markus Heine)

Dingo-Fahrzeuge auf dem Stützpunkt Mazar-e-Sharif: Laut "Spiegel" hatte der Festgenommene Informationen über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. (Quelle: Markus Heine/imago images)

Bei der Bundeswehr ist offenbar ein Fall von Spionage aufgedeckt worden. Im Rheinland ist ein 50 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er soll Zugriff auf sensible Informationen gehabt haben.

Ein Bundeswehrangehöriger hat offenbar über Jahre hochgeheimes Material an den iranischen Geheimdienst verraten. Die Bundesanwaltschaft teilte in Karlsruhe mit, der am Dienstag im Rheinland festgenommene deutsch-afghanische Staatsangehörige Abdul Hamid S. sei dringend verdächtig, Erkenntnisse an einen iranischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Der 50-jährige Beschuldigte sei Sprachauswerter und Landeskundlicher Berater der Bundeswehr.

Der "Spiegel" berichtete, in seiner Tätigkeit bei der Bundeswehr habe S. Zugang zu sensiblen Informationen, etwa zum Einsatz der Truppe in Afghanistan, gehabt – womöglich aber auch zu anderen Gebieten von Interesse für deutsche Sicherheitsbehörden.

Interesse an deutscher Außen- und Sicherheitspolitik

Die Geheimdienste in Deutschland und Europa warnen seit längerem vor einer zunehmenden Spionage durch den Iran und Cyber-Attacken. In Deutschland ist der Iran laut dem Bundesverfassungsschutz vor allem durch den MOIS, das "Ministry of Intelligence", nachrichtendienstlich tätig. Dieses habe besonders die Aktivitäten iranischer Oppositionsgruppen in Deutschland im Visier, heißt es im aktuellen Verfassungsschutzbericht von 2017.

Außerdem interessiere sich das MOIS für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Spione würden häufig über berufliche oder familiäre Kontakte im Iran angeworben. In dem Land lebt seit langem eine große Zahl von Flüchtlingen aus dem benachbarten Afghanistan.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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