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Umfrage: Kramp-Karrenbauer kann Kanzlerin

Umfrage zur Merkel-Nachfolge  

CDU-Anhänger: Kramp-Karrenbauer kann Kanzlerin

20.02.2018, 15:21 Uhr
Umfrage: Kramp-Karrenbauer kann Kanzlerin. Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer im Konrad-Adenauer-Haus: Die Kanzlerin hat Kramp-Karrenbauer als künftige Generalsekretärin vorgeschlagen. (Quelle: dpa)

Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer im Konrad-Adenauer-Haus: Die Kanzlerin hat Kramp-Karrenbauer als künftige Generalsekretärin vorgeschlagen. (Quelle: dpa)

Annegret Kramp-Karrenbauer soll neue Generalsekretärin der CDU werden. Aber kann sie auch Kanzlerin? Eine deutliche Mehrheit der CDU-Anhänger traut ihr laut einer aktuellen Umfrage die Merkel-Nachfolge zu.

Die CDU-Anhänger stecken große Hoffnung in ihre neue Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer. Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Civey für t-online.de denken 64 Prozent der CDU-Anhänger sogar, dass sie eine geeignete Merkel-Nachfolgerin wäre.

Lediglich 18 Prozent trauen der saarländischen Ministerpräsidentin das Amt der Kanzlerin offenbar nicht zu. 17 Prozent der befragten CDU-Anhänger sind unentschlossen bei der Frage.

Mit einer überraschenden ersten Personalie hat Kanzlerin Angela Merkel ihre Neuaufstellung in Angriff genommen: Für die Nominierung Kramp-Karrenbauer habe es in der Parteispitze "große Zustimmung" gegeben, sagte Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Kramp-Karrenbauer kündigte einen "programmatischen Erneuerungsprozess" an.

Es ist eine Möglichkeit für Kramp-Karrenbauer, sich auf bundespolitischer Ebene zu beweisen, denn anders als bei den CDU-Anhängern traut eine Mehrheit der Deutschen der 55-Jährigen das Kanzleramt noch nicht zu.

Während sich 36 Prozent der Befragten Kramp-Karrenbauer als Merkel-Nachfolgerin vorstellen können, halten sie 43 Prozent nicht für die geeignete Kandidatin. 20 Prozent sind auch hier unentschieden.

Allgemein sind sehr viele der Befragten nicht sicher, was damit zusammenhängen könnte, dass die saarländische Ministerpräsident im Rest von Deutschland noch zu unbekannt ist. 

Speziell junge Menschen setzen in Kramp-Karrenbauer wenig Hoffnung: Von den Befragten im Alter von bis zu 29 Jahren können sich nur 28 Prozent Kramp-Karrenbauer als Merkel-Nachfolgerin vorstellen. 51 Prozent halten sie für eher nicht geeignet – 19 Prozent sind unentschieden.  

Demnach hat die neue CDU-Generalsekretärin noch reichlich Arbeit vor sich, wenn sie die CDU-Politik für junge Menschen attraktiver machen will. Für die Umfrage wurden nach Bekanntwerden der Kandidatur von Kramp-Karrenbauer als CDU-Generalsekretärin gut 5000 Menschen online befragt. 

Verwendete Quellen:
  • Civey-Umfrage für t-online.de

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