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Deutschlandtag in Berlin: Junge Union stärkt AKK im Streit um Gender-Witz

Deutschlandtag in Berlin  

Junge Union stärkt CDU-Chefin im Streit um Karnevals-Witz

16.03.2019, 15:50 Uhr | dpa

Deutschlandtag in Berlin: Junge Union stärkt AKK im Streit um Gender-Witz. Paul Ziemiak wird als JU-Vorsitzender verabschiedet: Der jetzige CDU-Generalsekretär stützte seiner Parteichefin den Rücken.  (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Paul Ziemiak wird als JU-Vorsitzender verabschiedet: Der jetzige CDU-Generalsekretär stützte seiner Parteichefin den Rücken. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Kramp-Karrenbauer hatte an Karneval mit einem Scherz viele Gemüter erhitzt.  Die Junge Union stärkt der CDU-Chefin in der Debatte nun nachträglich den Rücken.

Der Unionsnachwuchs hat Annegret Kramp-Karrenbauer im Streit über einen Gender-Witz im Karneval den Rücken gestärkt. "Ich finde es gut, dass Annegret Kramp-Karrenbauer da nicht eingeknickt ist", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak auf dem außerordentlichen Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Berlin unter großem Beifall des Nachwuchses von CDU und CSU.

Zugleich kritisierte er in seiner Rede Wortmeldungen darüber, ob sich Kinder im Sinne der politischen Korrektheit im Karneval noch als Indianer, Scheich oder Kardinal verkleiden dürften. Man solle endlich zu Debatten über die wirklichen Probleme des Landes kommen.

Kritik an Klimaaktivistin Greta

Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer hatte mit einer Fastnachtsrede empörte Reaktionen ausgelöst. Zu der Einführung von Toiletten für das dritte Geschlecht hatte sie gesagt: "Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist die Toilette." Später hatte die Vorsitzende ihre Worte verteidigt.

Ziemiak verteidigte seine Kritik an der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg, die er kürzlich wegen ihrer Äußerungen zum deutschen Kohleausstieg angegriffen hatte. Natürlich müsse man die Proteste der Schüler gegen den Klimawandel ernst nehmen. Aber es müsse auch eine Debatte über Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und Finanzierbarkeit geführt werden. "Nicht nur Hinterherlaufen und Ja und Amen sagen", rief Ziemiak unter dem Beifall der Delegierten.
 

 
Ziemiak hatte auf Twitter über Thunbergs Äußerungen geschrieben: "Oh, man... kein Wort von Arbeitsplätzen, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit. Nur pure Ideologie." Dafür hatte er Hohn und Spott geerntet. Auf dem Deutschlandtag wurde Ziemiak als JU-Vorsitzender verabschiedet. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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