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SPD-Chefin Saskia Esken verteidigt Sozialismus-Vision nach FDP-Kritik

Nach Kritik durch FDP  

SPD-Chefin Esken verteidigt ihre Sozialismus-Vision

11.01.2020, 15:49 Uhr | dpa

SPD-Chefin Saskia Esken verteidigt Sozialismus-Vision nach FDP-Kritik. Saskia Esken auf der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion: Die Bundesvorsitzende der SPD hat sich in einem Interview positiv zu einem "demokratischen Sozialismus" geäußert. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Saskia Esken auf der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion: Die Bundesvorsitzende der SPD hat sich in einem Interview positiv zu einem "demokratischen Sozialismus" geäußert. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Saskia Esken betrachtet einen "demokratischen Sozialismus" als persönliches Zielbild. Dies kritisieren vor allem Politiker der FDP, doch die neue SPD-Chefin kontert nun auf Twitter. 

Mit ihrem Plädoyer für einen "demokratischen Sozialismus" hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken viele Politiker der FDP gegen sich aufgebracht. "Wie oft muss der Sozialismus eigentlich noch scheitern, bis auch Saskia Esken verstanden hat, dass der Sozialismus keine einzige soziale Frage löst?", schrieb der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, auf Twitter.

Der FDP-Abgeordnete und ehemalige Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger kommentierte Eskens Äußerung mit einem Satz, in dem er auf die aktuelle Untreue-Affäre bei der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt am Main anspielt: "Die Dame, die seit jungen Jahren sozialistische Arbeiterlieder singt und nie zur Vernunft kam, empfiehlt auch gleich das Personal für die enteigneten Betriebe – Führungskräfte der AWO-Frankfurt". Esken antwortete ihm via Twitter: "So boshaft und bar jeder Argumentation kenne ich Dich gar nicht, Thomas. Dass Du mich eine Dame nennst, ist allerdings auch neu."

Esken hatte in einem Interview mit dem "Spiegel" erklärt, die Vision des "demokratischen Sozialismus" sei "ein Zielbild, so wie unsere Grundwerte Freiheit, Solidarität, Gerechtigkeit". Der Staat müsse bei Sicherheit und Versorgung eingreifen können – nicht umsonst sehe das Grundgesetz die Mittel der Enteignung und Vergesellschaftung vor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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