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SPD: Gerhard Schröder sieht diese Politiker als Kanzlerkandidaten

Kritik an SPD-Führung  

Schröder wünscht sich diese Kandidaten für das Kanzleramt

06.03.2020, 16:38 Uhr | dpa, ds

SPD: Gerhard Schröder sieht diese Politiker als Kanzlerkandidaten. Gerhard Schröder: "Sie hat ein Vakuum geschaffen, indem sie gesagt hat: Ich bleibe Kanzlerin, aber nicht Parteivorsitzende", sagt der Altkanzler über Angela Merkel.   (Quelle: imago images)

Gerhard Schröder: "Sie hat ein Vakuum geschaffen, indem sie gesagt hat: Ich bleibe Kanzlerin, aber nicht Parteivorsitzende", sagt der Altkanzler über Angela Merkel. (Quelle: imago images)

Altkanzler Gerhard Schröder ist kein Fan der neuen SPD-Führung. Als Kanzlerkandidaten schlägt er der Partei daher diese Spitzenpolitiker vor. Kritik gibt es auch an Kanzlerin Merkel.

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat das Führungsduo seiner Partei in einem Interview kritisiert – und stattdessen andere Spitzenpolitiker als mögliche Kanzlerkandidaten der SPD ins Spiel gebracht. "Ich finde, dass vier, fünf Leute infrage kommen: Olaf Scholz, Hubertus Heil, Franziska Giffey, Rolf Mützenich und Lars Klingbeil, der Generalsekretär", sagte Schröder dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Meine Empfehlung wäre: Setzt euch zusammen und entscheidet das", sagte er. Die fünf müssten das natürlich mit der Parteiführung besprechen.

Für Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hat Schröder mahnende Worte übrig: "Wenn die SPD meint, sie könnte ähnliche Positionen vertreten wie die Linke, ist das ein Problem." Die SPD müsse, wenn sie mehrheitsfähig bleiben will, mit der CDU um ökonomische und gesellschaftspolitische Kompetenz konkurrieren", so Schröder. 

"Sie hat ein Vakuum geschaffen"

Lobend äußerte sich Schröder aber über Mützenich und Klingbeil. Der Fraktionsvorsitzende habe eine wichtige Rolle dabei gespielt, die neuen Parteichefs vom Verbleib in der großen Koalition zu überzeugen. Beide waren im internen Wahlkampf um den SPD-Vorsitz 2019 kritisch gegenüber einem Verbleib im Regierungsbündnis aufgetreten. Schröder: "Mützenich hat ihnen gesagt: Leute, mal langsam. Über die Frage, ob die Koalition beendet wird, entscheidet nicht ihr, sondern die Fraktion." Über Klingbeil sagte Schröder, es sei viel Arbeit, eine Volkspartei zu managen. "Lars Klingbeil kann es."

Seiner Nachfolgerin im Kanzleramt Angela Merkel warf Schröder vor, die CDU ins Chaos gestürzt zu haben. "Sie hat ein Vakuum geschaffen, indem sie gesagt hat: Ich bleibe Kanzlerin, aber nicht Parteivorsitzende." Schröders Favorit für die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer ist Armin Laschet, wie er deutlich machte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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