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Steinmeier kandidiert erneut als Bundespräsident: "Nicht aus Bequemlichkeit"


"Trete nicht aus Bequemlichkeit an"
Steinmeier will erneut als Bundespräsident kandidieren


Aktualisiert am 28.05.2021Lesedauer: 2 Min.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Ich trete nicht aus Bequemlichkeit an."Vergrößern des Bildes
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Ich trete nicht aus Bequemlichkeit an." (Quelle: imago-images-bilder)

Seit 2017 ist Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident. Jetzt ist klar: Er will für weitere fünf Jahre das Amt bekleiden.

Frank-Walter Steinmeier will erneut für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren. Das teilte er am Freitagvormittag in einem Pressestatement auf Schloss Bellevue in Berlin mit. "Ich möchte mich für eine zweite Amtszeit zur Wahl stellen, unser Land auf dem Weg in die Zukunft nach der Pandemie begleiten", so Steinmeier.

Deutschland stehe an einem Wendepunkt. "Die Pandemie hat tiefe Wunden geschlagen, wirtschaftliche Not und viel Frust und Bitterkeit". Er wolle helfen, diese Wunden zu heilen. "Ich möchte, dass die Pandemie uns nicht gespalten als Gesellschaft zurücklässt."

Ein Bundespräsident gebe dabei nicht die politische Richtung vor, aber er könne Brücken bauen. "Zu Nachbarn, Partnern in der Welt und Brücken in eine Zukunft, die uns noch große gemeinsame Leistungen abverlangen wird, vor allem im Kampf gegen den Klimawandel."

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"Ich trete nicht aus Bequemlichkeit an"

Für die Arbeit wolle er um Vertrauen bitten. Derzeit habe man eine andere Wahl vor Augen. Dennoch wolle er, dass die Menschen wissen, wo er stehe. "Deshalb habe ich mich entschlossen, mich heute klar zu bekennen." Er wisse, dass er nicht auf eine Mehrheit im Bundestag bauen kann. "Aber ich trete nicht aus Bequemlichkeit an, sondern aus Überzeugung."

Steinmeier könnte damit im Februar 2022 von der Bundesversammlung erneut in sein Amt gewählt werden. Der 65-jährige Steinmeier ist der 16. Bundespräsident der Bundesrepublik und Nachfolger von Joachim Gauck. Steinmeier war von 2005 bis 2009 und von 2013 bis 2017 Außenminister und zeitweise auch Vizekanzler im ersten Groko-Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel. Mit seiner Wahl zum Bundespräsidenten ließ er seine SPD-Parteimitgliedschaft ruhen.

Verwendete Quellen
  • Pressestatement am 28.05.2021
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