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Massenhaft Austritte bei der CDU

Von dpa
Aktualisiert am 18.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Friedrich Merz wÀhrend der Bundestagssitzung: Die CDU verzeichnete einen noch stÀrkeren Schrumpfungsprozess als die SPD.
Friedrich Merz wÀhrend der Bundestagssitzung: Die CDU verzeichnete einen noch stÀrkeren Schrumpfungsprozess als die SPD. (Quelle: Jens Schicke/imago-images-bilder)
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Im vergangenen Jahr hatte die CDU nicht nur mit einem schlechten Wahlergebnis zu kĂ€mpfen, auch die Mitgliederzahl ist erheblich geschrumpft. Die Zahlen zeigen das große Problem der Partei.

Der Mitgliederschwund der CDU hat sich im Wahljahr 2021 beschleunigt. Die Partei zĂ€hlte am 31. Dezember noch 384.204 Menschen in ihren Reihen – knapp 15.000 weniger als ein Jahr zuvor, als es 399.110 waren. Das entsprach einem RĂŒckgang von rund 3,7 Prozent. Im Vorjahr hatte dieser rund 1,7 Prozent betragen. Die CDU verzeichnete damit einen noch stĂ€rkeren Schrumpfungsprozess als die SPD, die im vergangenen Jahr rund 10.600 Mitglieder verlor und zum Jahresende noch 393.727 Mitglieder zĂ€hlte.

Andere Parteien haben noch keine Mitgliederbilanz fĂŒr das gesamte vergangene Jahr gezogen. Bei den GrĂŒnen zeichnete sich jedoch bereits im November ein enormer Zuwachs ab. Damals zĂ€hlte die Partei rund 125.000 Mitglieder. Zwölf Monate zuvor waren es rund 106.000 gewesen. Die FDP, die in der Vergangenheit ebenfalls gewachsen ist, will ihre Zahlen erst Ende Januar vorlegen.

Bei der AfD hat sich der Mitgliederschwund im vergangenen Jahr weiter fortgesetzt. Nach Angaben eines Parteisprechers lag die AfD zum Jahreswechsel noch bei knapp ĂŒber 30.000 Mitgliedern. Anfang 2021 waren es noch 32.000 gewesen, Anfang 2020 rund 34.000.

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Partei ĂŒberaltert und zu wenig Frauen

In der CDU sind nach Parteiangaben fast drei Viertel (73,4 Prozent) der Mitglieder mÀnnlich und gut ein Viertel (26,6 Prozent) weiblich. Unter den Neueintritten in die Partei sind Frauen mit 28,8 Prozent vertreten. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder betrÀgt 60,8 Jahre. Bei den Neueintritten liegt der Durchschnitt bei 43 Jahren.

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Die Zahlen zeigen das große Problem der CDU bei ihrer Mitgliedschaft: Diese ist ĂŒberaltert, Frauen sind stark unterreprĂ€sentiert. Auch die Neueintritte lösen das Problem des geringen Frauenanteils bislang nicht. Dieses setzt sich bis in die Parlamente fort. So liegt in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der Frauenanteil aktuell bei 23,5 Prozent.

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