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Livesendung zur Bundestagswahl: "Natürlich kann Laschet Kanzler sein!"


Highlights der t-online-Livesendung
Deutliche Worte im Video: "Schauen Sie sich die Werte von Herrn Laschet an"

  • Lukas Martin
Von Lukas Martin

Aktualisiert am 27.09.2021Lesedauer: 2 Min.
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Anton Hofreiter: Der Grünen-Fraktionsvorsitzende findet deutliche Worte zu Angela Merkels Politik. (Quelle: t-online)

Wer regiert Deutschland die nächsten Jahre? In der Livesendung von t-online haben die Politiker der Bundestagsparteien einen Einblick in den Kampf um die Koalitionen gegeben – und die Stimmung in ihren Reihen.

Deutschland hat gewählt, jetzt ringen die Politiker um die Deutungshoheit über das Wahlergebnis. In der knapp dreistündigen Livesendung von t-online gaben Vertreter aller Parteien deutliche Stellungnahmen ab.

Thorsten Frei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, gab die Wahlniederlage zu - zeigte sich aber auch angriffslustig: "Selbstverständlich kann Laschet Kanzler sein! Man darf jetzt nicht von Teilen der Bevölkerung auf alle schließen. Wir haben ein schlechtes Ergebnis, das ist nicht zu bestreiten. Trotzdem haben wir klare Vorstellungen von der Zukunft unseres Landes."

Video | "Schwierige Kanzlerkandidatur": CDU-Fraktionsvize prangert parteiinterne Querelen im Wahlkampf an
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Quelle: t-online

Bartsch: "Scholz ist mit einer Anti-Wahl nach oben gekommen"

Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch äußerte sich sehr selbstkritisch: "Wir haben besonders an SPD und Grüne verloren. Da haben wir die Wähler offensichtlich nicht richtig erreicht. Die Stimmung war: Die Linke kommt ja eh rein". Zum Wahlsieg der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten sagte Bartsch: "Olaf Scholz ist mit einer Anti-Wahl nach oben gekommen. Ich kann ihm nur alles Gute wünschen, dass das Land ordentlich regiert wird."

Video | Bartsch: "Scholz ist mit einer Anti-Wahl nach oben gekommen"
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Quelle: t-online

Hofreiter: Der Weg zu Jamaika ist schwieriger

Anton Hofreiter von den Grünen äußerte sich im t-online-Wahlstudio zu den möglichen Koalitionen, bei denen immer auch seine Partei gefragt ist: "Sowohl bei Jamaika als auch bei der Ampel sind sowohl Grüne als auch FDP dabei. Deswegen ist es klug, wenn wir erst mal mit der FDP reden ... Wir Grünen und auch die FDP haben gemerkt, es mag inhaltlich schwierig sein, aber man kann versuchen, vernünftig miteinander zu reden."

Hofreiter gab aber schon einen Fingerzeig Richtung Bündnis mit der SPD: "Schauen Sie sich die Werte von Herrn Laschet an und schauen sie sich die Werte von Herrn Scholz an. Da ist der Weg zu Jamaika schwieriger, man muss eben auch sehen, was die Bürgerinnen und Bürger wollen."

"Für Deutschland ist das neu, für Europa normal"

FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle sieht die Koalitionslage ganz anders als Hofreiter: "Jamaika ist sehr viel wahrscheinlicher geworden als noch in den Wochen davor." Die Tatsache, dass mit den Grünen und der FDP zwei Parteien in den Koalitionsverhandlungen den Ton angeben, die bei der Wahl auf den Plätzen drei und vier gelandet sind, kommentierte er: "Für Deutschland ist das neu, in anderen europäischen Ländern ist das völlig normal."

Video | Konstantin Kuhle: "Jamaika ist wahrscheinlicher geworden"
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Quelle: t-online

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat in seinem Gespräch mit den t-online-Moderatoren Philip Friedrichs und Sandra Sperling ein deutliches Urteil gefällt: "Die CDU ist der klare Wahlverlierer." Er sagte weiter: "Olaf Scholz hat den klaren Regierungsauftrag und Armin Laschet hat den definitiv nicht."

Video | Lars Klingbeil: "CDU ist der klare Wahlverlierer"
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Quelle: t-online

Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus dem Bundesvorstand der FDP schoss sich schließlich auf die zwei großen Parteien ein: "Ich glaube, weder CDU noch SPD können jetzt breitbeinig durch die Republik laufen." Sie verwies auf die guten Zahlen ihrer Partei bei den Erstwählern: "Offensichtlich sehen die jungen Menschen in Gelb-Grün die Zukunft und die wichtigen Themen."

Verwendete Quellen
  • Live-Sendung im t-online-Studio
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