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Ostsee: Raucher lässt Zigarette glimmen – erneut Seebrücken-Brand

Zigarette als Ursache vermutet  

Erneut Brand auf Seebrücke an der Ostsee ausgebrochen

28.05.2020, 10:31 Uhr | dpa

Ostsee: Raucher lässt Zigarette glimmen – erneut Seebrücken-Brand. Seebrücke Sellin: Dort ist am Abend ein Feuer ausgebrochen. (Quelle: dpa/Stefan Sauer)

Seebrücke Sellin: Dort ist am Abend ein Feuer ausgebrochen. (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

Wieder ist es auf einer Seebrücke an der Ostsee zu einem Feuer gekommen. Diesmal traf es Sellin auf Rügen. Es ist nicht der erste Brand dieser Art.

Ein unachtsamer Raucher hat einen Brand auf einer Seebrücke in Vorpommern verursacht. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erklärte, brach das Feuer am Mittwochabend auf der Seebrücke Sellin aus, wo es auch ein Restaurant gibt.

Die Flammen beschädigten das Geländer und einen Teil der Elektroinstallation auf der mit 390 Metern längsten Seebrücke auf Rügen. Die Feuerwehr musste anrücken und den Brand löschen. Vermutlich war eine Kippe nicht komplett ausgedrückt und durch Wind wieder entzündet worden. Der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Erst vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Vorfall

Es war nicht der erste fahrlässig verursachte Brand auf einer Seebrücke an der Ostsee. So hatten Unbekannte im Herbst 2018 vermutlich fahrlässig ein Feuer am Kopfende der längsten Seebrücke Deutschlands in Heringsdorf auf der Nachbarinsel Usedom verursacht. Damals waren etliche Bohlen der Brücke und die Verkleidung eines Restaurants beschädigt worden.

Ein Wachmann hatte das Feuer kurz nach Mitternacht vom Land aus bemerkt und löschen können, sodass noch größerer Schaden vermieden werden konnte. Der Schaden wurde damals auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Heringsdorfer Seebrücke ist mit 508 Metern die längste ihrer Art in Deutschland. Ihr Vorgänger war 1957 von einem Feuer vernichtet worden.

In Sellin hatte es bereits 2012 ein Feuer auf der Brücke durch eine glimmende Zigarette gegeben. Auch damals musste die Feuerwehr ausrücken und Schlimmeres verhindern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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