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Russische Kosmonauten auf dem Weg zur Raumstation ISS


Krieg belastet Zusammenarbeit
Russische Kosmonauten auf Raumstation ISS angekommen

Von afp
18.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Start in Baikonur: Kommandant Oleg Artemjew (Mitte) und die Flugingenieure Denis Matwejew (rechts) und Sergej Korssakow sind auf dem Weg zur ISS.VergrĂ¶ĂŸern des BildesStart in Baikonur: Kommandant Oleg Artemjew (Mitte) und die Flugingenieure Denis Matwejew (rechts) und Sergej Korssakow sind auf dem Weg zur ISS. (Quelle: -/Roscosmos Space Agency/ap-bilder)
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Inmitten schwerster Spannungen zwischen Russland und dem Westen ist eine rein russische Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Dort treffen sie auf vier Amerikaner und einen Deutschen.

Drei russische Kosmonauten sind am Freitag mit einer Sojus-Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Am Abend dockten sie dort an, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten. Das Raumschiff vom Typ Sojus MS-21 mit den Kosmonauten Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow an Bord hob am Freitag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.

Die Rakete startete in den Nachthimmel (Ortszeit) ĂŒber Zentralasien. "Alles ist normal an Bord", ging aus FunksprĂŒchen der Bodenstation hervor. Der Besatzung gehe es gut. Der Expressflug zum Außenposten der Menschheit sollte drei Stunden dauern. Auf der ISS treffen die Kosmonauten auf zwei weitere Russen und vier US-Amerikaner. Der Deutsche Matthias Maurer feierte dort am Freitag seinen 52. Geburtstag.

Nach dem Andocken blieben die Kosmonauten aber zunÀchst noch im Raumschiff. Es waren noch einige Arbeiten nötig, bevor die Luke geöffnet werden konnte.

Wegen Ukraine-Krieg: Zukunft der ISS ungewiss

Die wegen des Angriffs auf die Ukraine gegen Moskau verhÀngten Sanktionen haben auch die Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland in der Raumfahrt schwer belastet. Roskosmos hatte deshalb zuletzt die Zukunft der ISS nach Auslaufen des Vertrags 2024 offen gelassen. Die Nasa strebt eine Laufzeit bis 2030 an.

In der Vergangenheit war anders als diesmal meist ein US-Astronaut oder etwa ein Astronaut der EuropÀischen Raumfahrtbehörde Esa bei Starts in der Sojus mitgeflogen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa nutzt seit einiger Zeit wieder US-Raumschiffe zur ISS.

Die am Freitag gestartete Sojus trÀgt den Namen des sowjetischen Raketenkonstrukteurs Sergej Koroljow, der 1907 in Schytomyr geboren wurde. Die Stadt liegt heute in der Ukraine.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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