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Beste Aussichten: sehr mild, oft sonnig

Die Wetterlage stellt sich um  

Beste Aussichten: sehr mild, oft sonnig

11.02.2015, 12:44 Uhr | wetter.info, rf

Beste Aussichten: sehr mild, oft sonnig. Die Sonne steht tief über dem Hamburger Hafen. (Quelle: dpa)

Die Sonne steht tief über dem Hamburger Hafen. (Quelle: dpa)

Winterwetter adé - bis zum Wochenende setzen sich fast überall Sonne und milde Luft durch. Aber: Störungen sind auch dabei. Wo uns Nebel und Hochnebel in die Suppe spucken könnten, erklärte Dennis Dalter von MeteoGroup im Gespräch mit wetter.info.

Die Voraussetzungen für schönes Wetter sind eigentlich sehr gut: Hoch "Gabriela" zieht derzeit von Deutschland nach Osteuropa - und wir liegen dann an dessen westlicher Flanke, über die sehr milde und trockene Luft aus dem Süden strömt.

"Für Donnerstag herrscht noch etwas Rätselraten, was den meisten Sonnenschein betrifft", sagte Dalter. Kaum Sonne erwartet der Meteorologe in den Niederungen Bayerns. Auch im hohen Norden, in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, wird's wohl schwierig. Dort sind Auflockerungen zumindest in der zweiten Tageshälfte möglich. Zwischen diesen beiden Polen - vor allem aber über der Mitte - zeigt sich die Sonne wohl am längsten.

Sonne satt in den Bergen

Eine Schönwettergarantie gibt es in den höheren Lagen der Mittelgebirge: Ab etwa 600 Metern lugen die Berge aus dem Nebel, und mit jedem Höhenmeter steigen die Temperaturen. "Inversionswetterlage" nennen die Wetterexperten das: In den Tälern ist es relativ kalt und neblig, in den Bergen sonnig und mild.

Im Westen klettert das Quecksilber auf zweistellige Werte. Mit Sonnenunterstützung sind in Nordrhein-Westfalen und am Oberrhein örtlich 11 Grad drin. Für die Karnevalshochburgen sind das durchweg tolle Aussichten, zumal hier sehr wahrscheinlich auch das Wetter mitspielt.

Nebel-Risiko bleibt

Am Freitag frischt der Wind dann auf, und Bewegung in der Luft ist Gift für Nebel. Ganz verschwinden wird der noch nicht, und so bleiben die Flusstäler im Süden weiter Risikogebiete. "Für die meisten in Deutschland wird der Tag aber sonnig", prophezeit Dalter.

Am Samstag könnte es so weitergehen, wenn da nicht ein Tief von der See neue kompaktere Wolken in die Westhälfte drücken würde. Von NRW bis Baden-Württemberg sind im Tagesverlauf sogar Schauer möglich - richtig schlechtes oder durchweg unfreundliches Wetter ist das aber noch nicht, so Dalter.

Die Sonnenscheindauer von Donnerstag bis Samstag - mehr als acht Stunden geht Mitte Februar nicht (Quelle: MeteoGroup) Die Sonnenscheindauer von Donnerstag bis Samstag - mehr als acht Stunden geht Mitte Februar nicht (Quelle: MeteoGroup)

Bis zu 13 Grad sind drin

Immerhin: Mit 9 bis 12 Grad werden die höchsten Temperaturen in der Südwesthälfte erreicht, mit Sonnenschein womöglich auch 13 Grad. "Das ist dann schon eindeutig zu warm für die Jahreszeit", sagte Dalter.

Im Norden und Osten scheint zwar mehr Sonne als im großen Rest, ganz so warm wird es hier aber nicht: 4 bis 8 Grad sind drin, mit Nebel im Süden sowie an der Ostsee nur 3 bis 4 Grad.

"Auch der Trend für Sonntag und die neue Woche geht zu ruhigem und oft trockenem Wetter", sagte Dalter. Und der Wetterexperte geht noch einen Schritt weiter: "Winterwetter im Flachland - mit Schnee, Dauerfrost und Eis - ist sehr unwahrscheinlich geworden." Die polaren Luftmassen, die angezapft werden müssten, liegen bereits sehr weit weg, über Sibirien und Grönland.

Auch die Statistik spricht gegen eine Rückkehr des Winterwetters ins deutsche Flachland: Einen richtigen Märzwinter gab es in den vergangenen Jahren meist nur nach einem sehr kalten Hochwinter. Und der ist ja schon mal ausgefallen.

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