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Wetter in Deutschland: Unwetter sorgen bundesweit für chaotische Szenen

Gewitter mit Sturm und Starkregen  

Unwetter sorgen bundesweit für chaotische Szenen

02.06.2018, 11:50 Uhr | dpa, AFP, dru

Wetter in Deutschland: Unwetter sorgen bundesweit für chaotische Szenen. Kraichtal in Baden-Württemberg: Hier war eine Schlammlawine durch den Ort gerollt. (Quelle: dpa/Feuerwehr Kraichtal)

Kraichtal in Baden-Württemberg: Hier war eine Schlammlawine durch den Ort gerollt. (Quelle: Feuerwehr Kraichtal/dpa)

Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen haben sich erneut über Deutschland ausgetobt. Regenmassen blockierten Straßentunnel und Autobahnen, Keller liefen voll. Auch am Wochenende wird es in einigen Regionen ungemütlich.

Erneut haben Unwetter in Deutschland für Überschwemmungen und Sachschäden gesorgt. Betroffen waren das Saarland, Rheinland-Pfalz sowie Teile von Baden-Württemberg, aber auch Nordrhein-Westfalen und Berlin. Wassermassen überschwemmten Straßen und Keller, Blitze schlugen ein, die Bahn hatte Probleme.

In Soest in Nordrhein-Westfalen setzte der Starkregen Teile der Innenstadt unter Wasser. Straßen seien überflutet worden, Keller bis unter die Decke vollgelaufen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Am frühen Abend sei das Wasser allmählich wieder abgelaufen. Am Nachmittag zählte die Feuerwehr etwa 500 Notrufe.

Auch im Nordosten von Niedersachsen hielt Starkregen die Einsatzkräfte auf Trab. In Langförden im Landkreis Vechta brach ein Baumstamm ab und fiel auf ein vorbeifahrendes Auto. Wie die Polizei mitteilte. In dem Wagen saßen demnach sechs Menschen, darunter drei Kinder. Keiner der Insassen wurde verletzt, aber am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

In Bad Harzburg im Süden Niedersachsen wurden Schüler nach einem Blitzschlag neben einer Schule verletzt. Nach Angaben der Polizei erlitten die Schüler des Burgberg-Gymnasiums Schocks oder Knalltraumata. Acht Jugendliche seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Am Stausee Bitburg in Rheinland-Pfalz rief die Polizei Anwohner auf, ihre Häuser zu verlassen. Der See drohte nach Dauerregen überzulaufen. Das Wasser sollte deshalb kontrolliert abgelassen werden. Mehrere Campingplätze an nahen Flüssen und Bächen wurden evakuiert.

In Berlin brachte Unwetter den Flugverkehr durcheinander. Am Abend wurde der Betrieb auf den Flughäfen Schönefeld und Tegel zeitweise aus Sicherheitsgründen eingestellt. Maschinen, die bereits Passagiere und Gepäck aufgenommen hatten oder kurz vor dem Unwetter gelandet waren, mussten warten.

Schwere Überschwemmungen im Saarland

Bereits in der Nacht zu Freitag sorgten Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen für teils dramatische Szenen. In der Gemeinde Kleinblittersdorf im Saarland wälzte sich eine "Wasser- und Schlammlawine" durch den Ort und riss unter anderem Autos mit. Es habe aber keine Verletzten.

Im Landkreis Karlsruhe wurden nach Angaben der Feuerwehr mehrere Gemeinden von den Wassermassen eingeschlossen. "Ganze Straßenzüge wurden zu reißenden Flüssen, und Bäche traten über die Ufer." 300 Einsatzkräfte seien die ganze Nacht im Einsatz gewesen, "unzählige Keller" wurden überschwemmt.

In Rheinland-Pfalz sorgte die Überschwemmung des Eifel-Zoos für Aufsehen. Zwischenzeitlich war befürchtet worden, dass diverse Raubtiere entflohen seien, was sich aber als falscher Alarm herausstellte. Ein Bär wurde erschossen.

Es bleibt warm und schwül – neue Gewitter möglich

Auch am Samstag müssen manche Regionen mit kräftigen Unwettern rechnen. "Nach den Gewittern ist vor den Gewittern", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. "Allerdings verlagert sich der Gewitterschwerpunkt zunehmend in den Norden und Osten", sagte Meteorologe Markus Übel von der Wettervorhersagezentrale in Offenbach. Am Sonntag beruhige sich das Wetter langsam, jedoch nur vorübergehend. Kommende Woche soll es warm und schwül bleiben – was neue Gewitter zur Folge haben kann.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP
  • Eigene Recherchen

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