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Wetter in Deutschland: Bis zu 27 Grad – September geht rekordverdächtig weiter

Wetter in Deutschland  

Bis zu 27 Grad – Der September geht rekordverdächtig weiter

Von Martin Küper

19.09.2020, 12:25 Uhr
Altweibersommer bringt Sonne und kalte Nächte – und Sie sollten gießen

Sonne satt außer im Norden: Der Altweibersommer bringt fantastisches Wetter mit sich und lädt zu Wochenendausflügen ein. Doch es gibt auch Nebeneffekte, auf die Sie Acht geben sollten.

Wetter-Kolumne im Video: Altweibersommer bringt Sonne und kalte Nächte – und Sie sollten gießen. (Quelle: t-online)


Hoch "Manfred" bringt noch einmal sommerliches Wetter nach Deutschland, die Temperaturen steigen wieder, Regen ist kaum zu erwarten. Freundlich bleibt es auch nach dem Umschwung.

Der Spätsommer hat sich in Deutschland eingerichtet und bleibt uns noch eine Weile erhalten: "Bis zum Wetterumschwung am Freitag wird es jetzt nochmal jeden Tag etwas wärmer", erklärt Meteorologe David Gächter vom Wetterdienst DTN. "Und auch danach gibt es auf keinen Fall schmuddeliges Novemberwetter."

Das haben wir Hoch "Manfred" über der Nordsee zu verdanken, das trockene und warme Luft nach Mitteleuropa bringt. Nur im Südwesten macht sich Tief "Paulette" stärker bemerkbar. "Dieses Tief über Spanien bringt relativ warme Luft in den Südwesten, so dass am Samstag die Temperatur zum Beispiel in Freiburg auf 25 bis 26 Grad steigt", sagt David Gächter. Im Tagesverlauf ziehen von Südwesten dichtere Wolkenfelder auf, doch Regen gibt es höchstens in Form vereinzelter Schauer in der Nacht zu Sonntag.

Wärmer wird es am Samstag nur im äußersten Westen, in Aachen etwa mit 27 Grad. Der Norden und Nordosten knackt laut DTN immerhin die 20-Grad-Marke, beispielsweise in Hamburg, Bremen und Berlin.

Was unsere Wetterkolumnistin Michaela Koschak an praktischen Ratschlägen für Sie bereithält und zu den Folgen der Kälte in der Nacht sagt, sehen sie oben im Video – oder hier.

Im Südwesten macht sich "Paulette" bemerkbar

"Grundsätzlich gilt in den kommenden Tagen: Je weiter Sie nach Nordosten gehen, desto kälter und trockener wird die Luft", erklärt David Gächter. Das zeigt sich auch bei den Tiefstwerten: Unter den Wolken im Südwesten fällt das Thermometer nachts auf 11 bis 12 Grad, in Bremen und Neubrandenburg dagegen auf 6 bis 7 Grad.

Am Sonntag lässt Hoch "Manfred" die Temperaturen im Osten und Nordosten dann weiter steigen: In Berlin beispielsweise auf 22 Grad und im sächsischen Nossen sogar auf 23 Grad. "In Freiburg sehen wir am Sonntag dagegen schon einen leichten Temperaturabfall auf 24 Grad", so David Gächter. "Dort ist dem Einfluss des Tiefs über Spanien geschuldet, mit mehr Wolken und weniger Sonne."

"Von Unwettern kann keine Rede sein"

Am wärmsten wird es auch am Sonntag wieder im äußersten Westen, Zülpich bei Aachen etwa kann sich auf 27 Grad freuen. Im Bergland und am Alpenrand sind dann vermehrt Schauer und Gewitter möglich, "von Unwettern kann aber keine Rede sein", sagt David Gächter.

Anfang kommender Woche steigen die Temperaturen vielerorts weiter. So werden es in Bremen am Montag 23 und am Dienstag 24 Grad, in der Hauptstadt 25 und 27 Grad, in Dresden 26 und 27 Grad. Die erreicht auch Köln an beiden Tagen, bevor ab Mittwoch eine Kaltfront hereinzieht. "Diese Kaltfront kommt aus Richtung Westen und macht sich dort auch als erstes bemerkbar", erklärt Wetterexperte Gächter – vor allem mit sinkenden Temperaturen. 

"Signifikant weniger als zu Anfang der Woche"

"Im Westen ist es am Mittwoch schon 3 bis 4 Grad kälter als am Vortag, aber deutschlandweit kommt der richtige Tempereraturabfall erst am Freitag", erklärt David Gächter. Am wärmsten bleibt es in Ostdeutschland: In Cottbus und Berlin zeigt das Thermometer 21 Grad, in Freiburg 16 bis 17 Grad, in Hamburg 15 bis 16 Grad und in Mönchengladbach 16 Grad. "Das ist schon signifikant weniger als zu Anfang der Woche", sagt David Gächter.
 


Die September-Bilanz dürfte trotz der kommenden Kaltfront eindeutig ausfallen: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies einer der wärmsten September seit Beginn der Aufzeichnungen wird", so David Gächter.

Verwendete Quellen:
  • Telefonat mit dem Wetterdienst DTN

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