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Chaos am Hafen von Dover: Großbritannien beschuldigt Frankreich


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Chaos an Grenze: Großbritannien wettert gegen Frankreich

Von afp, MaM

23.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Autos stehen an der Abfertigung im Hafen von Dover in Kent Schlange: "Dies ist jetzt eine EU-Außengrenze".
Autos stehen an der Abfertigung im Hafen von Dover in Kent Schlange: "Dies ist jetzt eine EU-Außengrenze". (Quelle: Gareth Fuller/PA Media/dpa-bilder)
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"Es ist sehr, sehr hart": Am Hafen von Dover müssen Touristen stundenlang ausharren. Die britische Regierung sieht die Schuld bei der französischen.

Vor der Überfahrt nach Frankreich haben etliche Reisende vor dem britischen Hafen Dover am Samstag erneut lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Hafen-Chef Doug Bannister warnte vor Verzögerungen von bis zu sechs Stunden und wies darauf hin, dass die zusätzlichen Kontrollen nach dem Brexit die Zeit zum Einchecken verlängern. "Es ist sehr, sehr hart", sagte der Vorsitzende des Kent County Council, Roger Gough, am Samstagmorgen dem Sender BBC.

Auch die Fährbetreiber wiesen ihre Gäste an, drei bis vier Stunden vor Abfahrt vor Ort zu sein. Zu Ferienbeginn wurden am Samstag rund 10.000 Reisende erwartet – noch einmal deutlich mehr als am Freitag, als es in Dover bereits zu extrem langen Staus kam. Die Zufahrt zum Hafen von Dover hat sich zu Beginn der Sommerferien in weiten Teilen Großbritanniens schwierig gestaltet.

Truss spricht von "schrecklicher Situation"

Von der britischen Seite wurde die "traurige Unterbesetzung" der französischen Grenzkontrollen beklagt. Passagiere müssen britische und französische Kontrollen hinter sich lassen, bevor sie Fähren betreten können. Die britische Außenministerin Liz Truss forderte Frankreich am Freitag auf, etwas gegen die "unannehmbaren" Verzögerungen im Hafen von Dover zu unternehmen. Sie bezeichnete die Lage als "völlig vermeidbar".

Die Ministerin, die sich um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson bewirbt, forderte: "Wir brauchen Maßnahmen von Frankreich, um die Kapazitäten an der Grenze zu erhöhen, um weitere Störungen für britische Touristen zu begrenzen und um sicherzustellen, dass diese schreckliche Situation in Zukunft vermieden wird."

Frankreich weist Vorwürfe zurück

Der französische Abgeordnete der Hafenstadt Calais, Pierre-Henri Dumont, wies das im BBC-Interview jedoch zurück: Die Wartezeiten seien Auswirkungen des Brexits, sagte er. Dieser Meinung ist auch der Reisebranchen-Experte Simon Calder. "Dies ist jetzt eine EU-Außengrenze", sagte er der BBC. Daher müssten Grenzbeamte nun die Pässe stempeln und kontrollieren, ob ausreisende Briten ein Rückreiseticket hätten.

Autos und Lastwagen warteten am Hafen von Dover in kilometerlangen Schlangen. "Es war absolut rappelvoll", sagte ein Reisender der "Daily Mail". "Es gibt Autos mit zwei, drei oder vier Kindern, Babys oder Hunden und es ist einfach schrecklich", erzählt eine andere Fahrerin. Ein anderer erzählt dem Blatt, er habe 30 Stunden lang gewartet. Viele berichteten zudem, sie würden ihre Reise ganz abbrechen oder zumindest keine weitere mehr unternehmen wollen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP
  • dailymail.co.uk: Britons say they'll NEVER travel through Dover again and abandon all hope of making it to France after sitting in traffic all day (englisch)
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