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Indien, Balkan, Kolumbien: Mindestens 35 Tote durch Unwetter


Auf drei Kontinenten
Tödliche Unwetter – Mindestens 35 Tote

Von dpa
Aktualisiert am 20.07.2023Lesedauer: 2 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:230719-99-460125Vergrößern des BildesSchlammbedeckte Brücke in Quetame: Bei einem Erdrutsch in Kolumbien sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Fernando Vergara/dpa)
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Nach starken Regenfällen sind in Asien, Südamerika und Europa zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Rettungsarbeiten dauern vielerorts noch an.

Starke Regenfälle haben in mehreren Orte auf der Welt zu tödlichen Erdrutschen geführt: In Kolumbien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 20 gestiegen, unter den Getöteten sind fünf Kinder. Neun Menschen würden zudem vermisst, teilte die Feuerwehr des Departments Cundinamarca mit. Außerdem gebe es sechs Verletzte. Nach Behördenangaben wurden 29 Häuser und mehrere Straßen sowie die Strom- und Wasserversorgung beschädigt.

In der betroffenen Gemeinde Quetame, gut 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogotá, gingen die Such- und Rettungsarbeiten gestern weiter, wie die Zivilschutzbehörde des südamerikanischen Landes mitteilte. Am Dienstagmorgen hatte es in Quetame so stark geregnet, dass mehrere Bäche und Flüsse über ihre Ufer traten und sich in der gebirgigen Gegend eine reißende Flutwelle bildete.

Weitere Tote und Vermisste in Indien

In Indien sind mindestens zehn Menschen bei einem Erdrutsch im Zusammenhang mit der Monsunzeit getötet worden. Rund 80 Menschen seien gerettet worden, sagte der stellvertretende Regierungschef Devendra Fadnavishas des betroffenen Bundesstaates Maharashtra am Donnerstag.

Mehrere weitere würden nach dem Unglück am späten Mittwochabend im Dorf Irshalwadi noch vermisst, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Er betonte, dass Starkregen die Rettungsarbeiten an dem sehr abgelegenen Ort beeinträchtigten. Auch der Regierungschef von Maharashtra Eknath Shinde besuchte den Ort am Donnerstag.

Ebenfalls sind bei schweren Unwettern in Kroatien, Slowenien und Bosnien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelanger Hitze gingen auf dem Balkan am Mittwochabend heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen nieder. In Kroatien wurden laut Polizei und Medienberichten mindestens vier Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen, zwei von ihnen in der Hauptstadt Zagreb. Auch ein Baukran kippte um, der Kranführer wurde verletzt.

Unwetter "beispiellos"

Einsatzkräfte räumten in Zagreb am Donnerstag von umgestürzten Bäumen und Strommasten blockierte Straßen frei. Die Behörden warnten Anwohner und Urlauber davor, Parks und Wälder zu betreten. Zagrebs Bürgermeister Tomislav Tomasevic sagte, das Unwetter sei "sowohl hinsichtlich der Stärke als auch der Schäden" beispiellos gewesen.

Im benachbarten Slowenien wurde laut lokalen Medienberichten ebenfalls ein Mensch durch einen umstürzenden Baum in der Nähe des Bleder Sees getötet, der ein beliebtes Reiseziel ist. Im nordbosnischen Brcko gab es ebenfalls ein Todesopfer. Dabei war zunächst aber unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem Unwetter gab.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa und AFP
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