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USA: "Florence" wird Tropensturm – aber kaum ungefährlicher

"Katastrophale Überschwemmungen"  

"Florence" wird Tropensturm, aber kaum ungefährlicher

15.09.2018, 17:25 Uhr | dpa, t-online, js, pdi

Todesopfer im Osten der USA

Hurrikane "Florence" fordert in den USA erste Todesopfer. Der Wirbelsturm bewegt sich langsam aber mit viel Niederschlag. (Quelle: Reuters)

Hurrikan "Florence": Todesopfer im Osten der USA. (Quelle: Reuters)


Mehrere Tote und massive Überschwemmungen, das ist die bisherige Bilanz von "Florence". Der einstige Hurrikan hat sich abgeschwächt, stellt nach Behördenangaben aber weiter eine große Gefahr dar.

Wirbelsturm "Florence" hat an der Südostküste der USA schwere Verwüstungen angerichtet. In den Bundesstaaten North und South Carolina brachte der Sturm gigantische Regenfälle mit sich und sorgte für verheerende Überschwemmungen und Sturmfluten. Mehrere Menschen starben. Der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper, bezeichnete das Unwetter als "Jahrtausend-Ereignis". US-Präsident Donald Trump kündigte für nächste Woche einen Besuch im Katastrophengebiet an.

"Florence" bewege sich langsam abgeschwächt landeinwärts über den Osten von South Carolina hinweg, sorge in North und South Carolina aber für "katastrophale Überschwemmungen", teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Samstagmorgen mit. Auch Tornados seien möglich. Das NHC hatte das Unwetter am Freitag zu einem tropischen Sturm herabgestuft; Entwarnung gab es aber nicht.

Eine überflutete Straße in New Bern (North Carolina): Überschwemmungen galten als das Hauptrisiko von Sturm "Florence". (Quelle: Reuters/Eduardo Munoz)Eine überflutete Straße in New Bern (North Carolina): Überschwemmungen galten als das Hauptrisiko von Sturm "Florence". (Quelle: Eduardo Munoz/Reuters)

Mindestens vier Tote – Hunderttausende ohne Strom

Die Behörden bestätigten vier Todesfälle, US-Medien sprachen von fünf. Unter ihnen waren eine Mutter und ihr Baby, die in North Carolina getötet wurden, als ein Baum auf ihr Haus stürzte. Im Bezirk Pender versperrten umgestürzte Bäume Rettungskräften den Weg zu einer Frau, die einen Notruf abgesetzt hatte. Die Frau hatte Medienberichten zufolge eine Herzattacke erlitten und verstarb an den Folgen.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

Im Bezirk Lenoir wurde ein Mensch bei dem Versuch getötet, einen Generator anzuschließen. Ein Mann wurde laut Medien von dem Sturm zu Boden geworfen und starb. In Teilen North Carolinas brach die Stromversorgung zusammen. Mehr als 760.000 Menschen waren von dem Ausfall betroffen.

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