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Waldbrand auf Gran Canaria langsam unter Kontrolle

Schäden geringer als befürchtet  

Waldbrand auf Gran Canaria langsam unter Kontrolle

21.08.2019, 11:52 Uhr | dpa

Waldbrand auf Gran Canaria langsam unter Kontrolle. Ein Löschflugzeug fliegt über einem Waldbrand: Zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber sind in die Luft gestiegen, um gegen die Flammen in den Bergen zu kämpfen. (Quelle: dpa/Arturo Jimenez/AP)

Ein Löschflugzeug fliegt über einem Waldbrand: Zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber sind in die Luft gestiegen, um gegen die Flammen in den Bergen zu kämpfen. (Quelle: Arturo Jimenez/AP/dpa)

Die verheerende Waldbrand auf der Ferieninsel Gran Canaria kann nach und nach eingedämmt werden. Tausende Menschen dürfen wieder in ihre Häuser zurückkehren – die Gefahr sei jedoch noch nicht vorüber. 

Auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria bekommen die Einsatzkräfte den verheerenden Waldbrand in den Bergen allmählich unter Kontrolle. Mehr als 4.500 Menschen konnten in der Nacht zum Mittwoch wieder in ihre Häuser zurückkehren, teilte der Notfalldienst der Insel mit. Damit habe sich die Zahl der Menschen in den Notfallunterkünften auf die Hälfte reduziert.

"Nach der Evakuierung kommt nun die Rückkehr", sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, in einer Pressekonferenz. "Wenn die Menschen in ihre Häuser zurückkehren, bedeutet dies, dass wir das Feuer besiegen."

"Wir sind nun in der Lage, den Brand zu löschen"

Der Waldbrand befinde sich in der Stabilisierungsphase, sagte Torres weiter, die Gefahr sei jedoch noch nicht vorüber. Man müsse weiter arbeiten um sicherzugehen, dass "die Bestie nicht wieder aufersteht". "Wir sind nun in der Lage, den Brand zu löschen", sagte auch der Chef der Einsatzkräfte auf Gran Canaria, Federico Grillo. In den vergangenen Tagen hatte es noch geheißen, der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten".
 

 
Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet. Etwa 10.000 Hektar Fläche waren davon betroffen, mehr als 2.000 davon liegen im berühmten Naturpark Tamadaba. Die Schäden dort seien deutlich geringer als befürchtet, teilte Grillo mit. "Das bedeutet aber nicht, dass es keine Schäden gibt."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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