Sie sind hier: Home > Panorama > Unglücke >

Australien: Marine will Eingeschlossenen im Flammeninferno helfen

Buschbrände in Australien  

Marine will Eingeschlossenen im Flammeninferno helfen

01.01.2020, 10:48 Uhr | dpa

Tausende in Australien vom Feuer umzingelt

In mehreren Orten in den australischen Bundesstaaten New South Wales und Victoria flüchteten sich die Menschen an den Strand, um den heftigen Waldbränden zu entgehen. (Quelle: Reuters)

Augenzeugen in Australien berichten: Mehr als 4.000 Menschen sind vor dem Feuer an Stände geflohen. (Quelle: Reuters)


Mehr als 4.000 Menschen sind in Ostaustralien vor dem Feuer an Stände geflohen. Das Militär will die eingeschlossenen Menschen nun versorgen – mit Schiffen und Hubschraubern.

Tausende Menschen sind in Ostaustralien durch die verheerenden Buschfeuer eingeschlossen – nun eilt das Militär mit Schiffen und Hubschraubern zur Hilfe. Die Regierung kündigte an, mit Seelandungsbooten Nahrungsmittel und Wasser zu den Menschen zu bringen, die vor den Flammen an die Strände fliehen mussten. 

Die Hilfe soll am Donnerstag oder Freitag in den Küstenstädten der Staaten New South Wales und Victoria ankommen. Zudem sollen Menschen mithilfe von Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden.

Ein Löschhubschrauber bekämpft das Buschfeuer im Bundesstaat Victoria: Die Marine soll den Tausend eingeschlossenen in Ostaustralien helfen.  (Quelle: AP/dpa/State Government of Victoria)Ein Löschhubschrauber bekämpft das Buschfeuer im Bundesstaat Victoria: Die Marine soll den Tausend eingeschlossenen in Ostaustralien helfen. (Quelle: State Government of Victoria/AP/dpa)

Mehr als 4.000 Menschen an Stände geflohen

Derzeit wüten die Brände am schlimmsten in der Küstenstadt Mallacoota in Victoria, rund 500 Kilometer östlich von Melbourne. Mehr als 4.000 Menschen waren alleine dort bis zum Neujahrsmorgen an die Strände geflohen. Die Stadt selbst ist durch das Feuer stark gefährdet. Der Himmel war durch das Feuer tagsüber rot gefärbt.

Schon seit Oktober wüten die Buschbrände auf dem Kontinent, doch die Lage hat sich inzwischen zugespitzt: Allein in New South Wales ist mittlerweile eine Fläche der Größe Belgiens abgebrannt, fast 1.000 Häuser wurden zerstört.

Ein Ende des Infernos ist nicht in Sicht. Es werden Unwetter mit starken Windböen erwartet, die die Brände weiter anfachen könnten. Am Dienstag stiegen die Temperaturen bis weit über 40 Grad.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal