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Nach verheerenden WaldbrÀnden in Colorado Schneefall erwartet

Von dpa, afp, joh

Aktualisiert am 31.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Zwei StĂ€dte evakuiert: Die WaldbrĂ€nde im US-Bundesstaat Colorado haben verheerende Folgen fĂŒr Tausende. (Quelle: Reuters)
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Hunderte HĂ€user gehen in Flammen auf, Tausende Menschen mĂŒssen ihr Zuhause verlassen. Direkt auf WaldbrĂ€nde soll im US-Bundesstaat Colorado nun heftiger Schneefall folgen.

Nach den verheerenden WaldbrĂ€nden im US-Bundesstaat Colorado könnte heftiger Schneefall der Region Erleichterung bringen. In einigen Teilen des Bundesstaates werde bis zu ein Meter Schnee erwartet, teilte das BĂŒro des Nationalen Wetterdienstes in Boulder am Freitag auf Twitter mit. Der Dienst warnte jedoch auch vor neuen "lebensbedrohlichen" Lagen im Verkehr.

Mindestens 33.000 Menschen in den StĂ€dten Superior und Louisville hatten am Donnerstag ihre HĂ€user angesichts der heranrĂŒckenden BrĂ€nde verlassen mĂŒssen. Fast 600 HĂ€user gingen nach BehördenschĂ€tzungen in Flammen auf. "Es ist eine völlige VerwĂŒstung. Wir haben gesehen, wie HĂ€user direkt vor unseren Augen explodiert sind", sagte der BĂŒrgermeister von Superior, Clint Folsom, dem Sender CNN am Freitag.

Mehrere Verletzte, große Zerstörung

Anhaltende DĂŒrre sowie heftiger Wind hatten die Ausbreitung der Flammen begĂŒnstigt. Der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, hatte den Notstand ausgerufen. Das kĂŒhlere Wetter und zumindest vorĂŒbergehend abgeschwĂ€chter Wind verlangsamten die Ausbreitung des Feuers am Freitagmorgen. Die Behörden hoben laut der "Denver Post" die Evakuierungsanordnungen außerhalb von Boulder County auf.

Zerstörte GebÀude in Colorado: HÀuser und Hotels sind abgebrannt.
Zerstörte GebÀude in Colorado: HÀuser und Hotels sind abgebrannt. (Quelle: Alyson McClaran/Reuters-bilder)
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Die Zeitung "Colorado Sun" berichtete, dass eine Reihe von Menschen wegen Verbrennungen behandelt wurden. In einem Krankenhaus waren es demnach mindestens sechs Patienten.

Die Zeitung "Denver Post" berichtete ĂŒber den 72-jĂ€hrigen Patrick Kilbride aus Superior, der nichts außer den Kleidern an seinem Leib und sein Auto retten konnte. Sein Haus sei nur noch "Asche", Hund und Katze tot, sagte er. Es sei ein "seltsames GefĂŒhl", wenn man im einen Moment "alles besitzt, was das Leben angenehm macht" und im nĂ€chsten Moment "nichts mehr hat".

Auch Hotels und Einkaufszentren betroffen

Rund um die 108.000-Einwohner-Stadt Boulder, etwa 50 Kilometer von Colorados Hauptstadt Denver entfernt, gingen Hotels, Einkaufszentren und mehr als 650 Hektar Vegetation in Flammen auf. Einwohnerin Patti Holtz schilderte, dass sie ihr Haus im Bezirk Boulder mit bangem GefĂŒhl verlassen habe. "Überall gibt es Glut", sagte sie. "Ich habe natĂŒrlich große Angst mit dem Wind, dass sich das weiter auf andere HĂ€user ausbreitet."

WaldbrĂ€nde im Winter sind in der Region sehr ungewöhnlich. Wie weite Teile des Westens der USA leidet Colorado allerdings unter einer DĂŒrre, die das Gebiet anfĂ€llig fĂŒr WaldbrĂ€nde gemacht hat.

Durch Sturmböen umgestĂŒrzte Stromleitungen hatten diesmal zunĂ€chst eine Reihe kleinerer BrĂ€nde entfacht, die sich dann aber in der staubtrockenen Landschaft von Boulder County weit ausbreiteten. Der Wind, der mancherorts eine StĂ€rke von mehr als 160 Stundenkilometern erreichte, erschwerte auch die Löscharbeiten, da Flugzeuge nicht abheben konnten.

Gouverneur Polis: "absolut verheerend"

Gouverneur Polis begrĂŒndete die Ausrufung des Notstands damit, dass das Feuer sich ĂŒber 1.600 Hektar erstrecke und VorstĂ€dte und GeschĂ€fte bedrohe. Es sei "absolut verheerend".

Im nördlichen Bundesstaat Alaska warnten die Behörden unterdessen vor einem "Icemageddon" (in Anspielung auf das Wort "Armageddon" fĂŒr ein absolutes Desaster). Damit reagierten sie auf die plötzlich auftretenden Eismassen, die Straßen in der Stadt Fairbanks blockierten.

Stunden zuvor hatte das Thermometer auf der Insel Kodiak im SĂŒden Alaskas 19,4 Grad erreicht - ein historischer WĂ€rmerekord fĂŒr den Dezember in dem Bundesstaat. Dabei fiel so viel Regen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, der am Boden gefror, als die Temperaturen wieder unter Null sanken.

Die Wetterkapriolen mit Schnee und Regen sorgten auch im Bundesstaat Washington sowie in Kalifornien fĂŒr Verkehrsprobleme und Evakuierungen.

Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen dem zunehmend unberechenbaren Extremwetter und dem menschgemachten Klimawandel. Sowohl WaldbrĂ€nde als auch StĂŒrme nehmen in ihrer IntensitĂ€t zu und verursachen große SchĂ€den.

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